Full text: Volume (Bd. 1 (1826))

174 ' Römisches Recht.
ti) die altern Vermuthungm beseitigt werden. — Buch H olz
Annahme (S- 54* f*> best 42.)# baß die Ehe zwischen Ver-
schwägerten in gerader Linie in feinem befondern Capitel der
I. [Papia verboten sei, scheint Alles gut zu erklären- Bisher
unbekannte Worte eines Edicts gibt $.522. Ob auch die rath
selhafte llütiliana constitutio ^§4 1.) zu den Edicten gehört,
fragt sich. Fast scheint es, daß selbst zu PUpinians Zeiten
das Änsehn 'der Rescripte, wenigstens schon verstorbner Kaiser,
Noch nicht ganz fest gegründet war (163- 19.4.). —* Von Rechts,
gelehrten lernen wir Neu kennen Aufidius Chius* der ein re-
sponsum des Atilicinus anführt, (Verwechselung mit Aufidius
Namusa oder Auf. Tucca* kann es, weil diese vor Atilicinus
lebten, nicht sein) ; Vindius zu Julians Zeit lebend (77); Pae-
diüs (93). — Von Papinianus, Paulus, Ulpianus findet sich
hier eine nicht geringe Zahl bisher unbekanwer oder weniger
vollständig bekannter Stellen, woraus" sich namentlich ergibt,
daß die Ansicht, als ob unsre Pandekten denPapinian fast ganz
geben, nicht kann beibehalten werden. Einzelnes über sie ist:
[Pauli manualiä werden einmal (45*) citirt lib. II. ex tribus.
Schrieb er etwa zwei Werke dieses Titels, eins, von drei, das
andre von einer andern Zahl Bücher? Paulus Bücher ad Edi-
ctum oder einzelne Abschnitte derselben wurden auch wohl nach
dem Inhalte benannt CXXl. ad Cintiam (293.). Paulus
schrieb auch de iürisdictione tutelari^ welche Schrift zwei Äuö'
gaben erlebte (aus dem libr. l. der 2ten Ausgabe ist K. 247.).
Ist dieses Buch etwa mit dem schon bekannten, aber in den
PündekteN auch nicht ejxerpirteii de officio praetoris tutelaris
(244) identisch? Von Ulplan ist auch eins bisher nicht
bekannte Schrift de officio praetoris tutelaris reichlich,
wie es scheint 175 — 223. 252 — 256- excerpirt; deren
einige, 17z. 186. 189. i<jo. 240., in Unfern Pandekten aus
tJlpianüs de excusationibus Vorkommen- Hatte jenes Buch

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