Full text: Volume (Bd. 1 (1826))

i5o RLmischeS ReHt.
nichts geben; und Pe-ron, so ausgezeichnet tüchtig er sich
auch als ein bisher der Rechtswissenschaft fremder Gelehrter,
bei Gelegenheit seiner Entdeckung in diese eingearbeitet hatte,
konnte doch unmöglich einige Mangelhaftigkeit selbst bei Gegen-
ständen, die dem Rechtsgclehrten ganz geläufig sind, vermeiden,
und besonders nicht die tiefer liegenden Combinationen erreichen,
durch welche oft das Beste geleistet wird. Große Vertrautheit
mit der ganzen Rechtswissenschaft, und die mit vieler Aner»
kcnntniß stets gebrauchte, oft schwer zu benutzende. Hülfe von
Gothofreds Folianten führte Wenck hier zu vielem Vortreffli-
chen; jedoch freilich so, daß auch hier noch Manches zu leisten
übrig ist. — Bei den schon länger bekannten Stücken' ließ der
Herausgeber sichs überall angelegen sepn, nachzuforschcn, woher
die in den gewöhnlichen Handschriften der Westgothischen Samm-
lung nicht enthaltnen Stücke ursprünglich genommen sind: eine
besonders in jetziger Zeit ähnlicher Nachforschungen interessante
Bemühung. , Daneben ist besonders die Kritik mit Benutzung
bekannter und minder bekannter Hülfen (z. B. einer in der
Fleta benutzten Handschrift), namentlich auch der neu gefund-
nen Varianten, eifrig behandelt.
Auf die so durchgearbeiteten 5 ersten Bücher folgen Anhän-
ge, hauptsächlich dazu bestimmt, das einzelne Neue in Bezie-
hung auf d' übrigen Bücher zu verarbeiten. Der erste gibt
Peprons Ergänzung von VI, H eben so, wie das frühere
bearbeitet; der zweite die Varianten zu einzelnen Stellen, wel-
che sich in Turin und in Rom fanden, vielfach von kritischem
Urtheil, zum Theil sehr sinnreichem und treffenden, begleitet.
Hän elö Sachen (nun. 1.), die zum Theil trcsflich eingrci-
fen, sind hierbei, wohl nur aus Uebersehen, nicht benützt. Der
dritte gibt eine wenig herausgcgebne Verordnung von Arcadius
<ls conventibus snnuis ia urbe ^relatensi babenckis; der

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