Full text: Volume (Bd. 1 (1826))

Dale t t, Notherbenrecht. 5
machte,) und dem Lernenden vollends ganz unverständlich/
Nachdem nämlich der Vers. S? 53 f. (Nr. II.) die Lehre „von.
der Ausschließung der DeScendenten und Ascendcnten ohne ge-
setzlich anerkannten Grund" entwickelt, und dabei über die Folgen
derselben, Nichtigkeit derErbeseinsetzungcn rc. und über daS Rechts-
mittel deßhälb (nach seiner Ansicht die Quere!) Einiges gesagt-!
hat: folgt dann'die Lehre vom Pflichttheil und dabei, wie ge«
sagt- die von der guerels inoKiciori testamenti (wegen Ent-
ziehung des Pflichttheils) ausführlich. Hier nun stellt der Vers,
die ganze Lehre von der Querel, wie sie gerade gelte (nicht
etwa als historische Erörterung , und nicht etwa bloö in Hin.
sicht auf' Geschwister ) durchaus nach dem älteren-
Rechte dar, also z. V. daß durch sie in der Regel das ganze'
Testament umgestoßen werdet mit allen Vermächtnissen u. s. w.
Daß nun von dieser Querel, die so als praktisch bärge-'
stellt''wird, in den meisten Fällen, wenn nämlich DeScendenten
und Ascendcnten queruliren, sehr vieles gär nicht mehr gelte,-
das muß nun der Lernende,'für welchen der Vers, zunächst
schrieb, aus einer ganz kurzen Bemerkung des Vers.,-die ihn
vollends ganz, confus machen wird, schließen. - Vor der ange-
führten Entwickelung der Querel bemerkt nämlich der Vers.-
(S. gi) bloS: „Diese Querel ist aber nach dem Jnvfficiositäts-
systeme verschieden- je nachdem sie von DeScendenten und AS-
ccndenten oder von den Geschwistern angesiellt wird: denn im
erstcren Falle muß mit dem Rechte der alten Querel auch das
Recht der Növ. i 15 verbünden werben, im letzteren Falle aber-
bleibt das'ältere Recht stehen?" Nun aber sagte der Vers, bei
seiner gleich' darauf nach dem älteren Rechte dargestellten'
Querel nirgends, daß sie nach dem älteren Rechte dargestellt
ist, bezeichnet nirgends die Punkte, die nach Nov. n5 sich mo,
dificiren' und ändern, und giebt nicht den geringsten weiteren
Wink über die Verschiedenheit beider Querelen im Einzelnen

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