Full text: Volume (Bd. 1 (1826))

w Staatsrecht.
,,chcn Rechts sich von jenem des Privatrechtö trennen lasse."
Mir erhalten endlich keine Grenzlinien zwischen dieserA.I.
und der Civiljustiz. „Es ftp" wird uns gesagt (S. 2^.) „die,
„sem Zweige der Verwaltung die wenigstmöglicheAusdehnung zu
„geben, und nu,r da/wo die Entscheidung unter civilrechtlichen
„Formen deni Gegenstände durchaus nnangemesfen ftp,
„(eine sehr schwankende Bestimmung!) ssep sie dem Civilrichter
„zu entziehen,- da (wird naiv hinzugesetzt) die richterlichen Funk-
tionen überhaupt.dem Kreise des CivilrichterS am nächsten
„liegen." Aber warum, wenn Letzteres der Aall ist, sie nicht
ihm auch überlassen? Ueber die Gründe, wcßhglb dieß^nicht an-
gehe, also über die Frage von der Nothwendigkei't der
A. 3, ist kein Wort gesagt; und eS verdient dieß um so mehr
sine Rüge, als bei den gründlichen Angriffen der oben gcnann-
ten Schriftsteller gegen diese Institution, ihre Aulaßigkeit recht
sehr einer Rcchtferifgung, und einer Widerlegung der Gründe
der Gegner bedurft hatte. Ebenso erfahren wir auch über dis
Einrichtung, und über das Verfahren dieser Adm. Ge-
richte nichts, als baß das Wesentliche jeder Rechtspflege da-
bei nicht ausser Acht zu lassen, daher z. B. keinem Thcil das
rechtliche Gehör zu versagen sep u. s. w., und daß der Grund,
satz festgehalten werden müsse, daß Niemand in eigener
Sache Richter ftp, daß also nicht die nämlichen VerwaltungS-
heamten, gegen deren Anordnungen die Beschwerde erhoben
worden ftp, auch als Richter den Streit schlichten. Diese beiden
letzten (freilich, wie man glauben sollte, .sich von selbst verste.
henden, aber doch nicht überall beachteten) Bemerkungen sind der
- einzige Gewinn, den-wir von der ganzen Erörterung des Vers,
ziehen können/ Der - '
Xllle Folgesatz handelt von der Behörde, welche Konflikte
über die Kompetenz zwischen Justiz und Derw'al-
lung zu eutscheidrn habe. Diese ist dem Vers., und zwar.

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