Full text: Volume (Bd. 2 (1827))

(L Römisches Recht.
der Promitent der Dos auch sogleich zur Entrichtung der Dos
verbunden ftp. Der letzte Satz ist richtig; allein er begründet
die Restitution'nicht. Diese wird dadurch begründet, daß eine
dos promissa wahrhaft als dos gilt. Darum ist auch der
Schluß auf das muwum unrichtig. Denn ein versprochenes
mutuum ist nicht eben so mutuum, wie eine dos promissa
auch dos ist» ‘
Endlich werden im §* 17. die pratorischen und rich-
terlichen Pfandrechte erörtert. Nef. hat in Betreff derselben
zu bezweifeln- daß die, welche aus verschiedenen Gründen die
Mission erlangt haben, nach der Zeit der verwirklichten Im-
mission -— denn mit ihr fangt das Pfandrecht an —^ einander
vor- oder 'nachstehen und so z.-B. der rei servandae causa
Zmmittirre mit dem legat* servand. causa Immittirten in ei-
nem nach der Zeit der Immission zu regelnden Verhältnisse ste-
he (S. rZg. ff.). Dieser Satz ist einzig für das pignus judi-
ciale und conventionale in den Gesetzen nachzuweisen (1. Z. C„
8. 18, I. 3. C. 6. 54.). Bey diesen hat er aber seinen guten
Grund, weil auch mehrere ek causa 'judicati Immittirte. unter-
einander eben so, wie mehrere conventionelle Gläubigex nach
der Ordnung der Zeit beurtheilt werden; was der Vers, aner-
kennt (S. i46.y Dagegen scheint die Ansicht des Res. in I.
5. 4. D. 36. 4° eine Stütze zu finden. Im Sinne der Ge-
setze ist die Mepnung (S. 141—L4Z), daß derjenige, welcher
aus irgend einem Grunde nicht in den Besitz kam- auch kein
Pfandrecht erlange. Doch hatte Nef. gewünscht, -daß dem Vers.
I. 15. §.35. D. de damno in£ nicht entgangen Ware, und er
ihr einige Aufmerksamkeit geschenkt hatte. Ganz'mißlungen in-
dessen ist dem Vers, die Erklärung der 1. 15. D. de reb. auct.
jud. posskl. (äd/5.)* Er legt ihr den Sinn unter: „i§ qui
prohibitus est rerum possessionem capere/cum aliis missio
jam ante in possessionem creditoribus in communione

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