Full text: Volume (Bd. 2 (1827))

4.1.13. Spengel. zur lehre über Litiscontestation und Einreden; für angehende Rechtsgelehrte. München 1827

4$ö WüttembergischeS Rtcht.
ersten Band, soweit er hier beurtheilt wurde — eine einseitige
praclische Richtung offenbare. Für das Leben soll man schaf-
fen, aber nicht vergessen,- daß man auch im Leben nur dann
etwas Gediegenes leistet, wenn man das Leben selbst in irgend
einem seiner organischen Theile, also hier seinem RechtSzustande
mi't regem und tiefem Sinn aufgefaßt hat. Möge der Heraus,
geber in diesen Bemerkungen den Wunsch nicht verkennen, daß
der würtcmb. Rechtswissenschaft durch seine Jahrbücher recht
viel Ersprießliches zu Theil werde.
M. S. Mayer.
(Dir Beurtheilung des rtm Bandes im nächsten Hefte.)

Spengel, Dr.) zur Lehre über Litiscoutestation
und Einreden; für angehende Rechtsgelehrte. Mün-
chen 1827. bei Z. Z. Lentner, Leipzig bei C. H. F.
Hartttiantt, 67 S. 8. (Preis 24 Kr.)
Diese Lehre hat sich in der Zeit gestaltet und umgestaltet,
schön die Benennung Litis-Contestalion ist rein historisch. Leh-
ren der Art sind als einzelne geschichtliche Momente der ge-
sammten Rechtsbildung aufzugreifen und vvrzutragrn. Um zu
einer'ungetrübtrn Anschauung derselben zu gelangen, muß man
sie gleichsam entstehen sehen. Ueberdieß bietet die Lehre von
Litiscontestativn und Einreden, der geschichtlichen Einkleidung
entbehrend, weder großes Interesse, noch reiche Ausbeute. Zweck
einer jeden angestellten Klage wie vvrgebrachte Einrede ist, das
aus einer behaupteten Thatfache folgende Recht gerichtlich gel,
tend zu machen. In wiefern »eine Thalsache überhaupt Rechte,
mittelbar also Klage oder Einrede, und welche sie begründet?

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