Full text: Volume (Bd. 2 (1827))

448 Wüktttlibktüisches Recht.
will e-ctendlrt werden tc." Denn hieraus folgt, daß
doch Irgend ein ekkectus nicht mißbilligt wurde. Vergleicht man
dieses Votum feinem ganzen Inhalt nach mit dem Gutachten
deS Reichsgerichts, so überzeugt man sich, daß auch Magdeburg
dies die Ausdehnung auf Gülten mißbilligte. Wie laßt-sich
nun nach diesem allem annehmen > daß die röm. Ansicht vom
älterem tantum in Betracht der Zinse nicht in den altern Zei»
ten schon mit den RöM. ZinsbcstimmungeN zugleich herrschend
geworden sch. — Nr. XV. (von Ö.T. R» Sattler,) beschäf-
tigt sich mit „praktischen Erörterungen" und zwar U) ob der
Vater zur Ernährung des unehlichen Kindes seines SohNrS
Nothhülflich verbunden sep?" b) „über die Legitimation zur
zur ProceßführuNg wegen Kirchenpfründen ic." Die Erörte-
rung enthält, wie Res. mepnt, richtige Bemerkungen, v) „über
den 148 Artikel der Carolina." Der Erklärung dieses Artikels,
die allerdings Nicht neu ist, möchte Man wohl vor Ändern bei-
treten. Ihr gibt nun auch Feuerbach den Vorzug. Redet
derselbe gleich von der letzten Verwundung," so kann man ihn
doch nicht mißverstehen, da er den Ausdruck: ,,sonderliche Hand"
durch „unmittelbare Folge" erklärt, und sich ebenfalls aufl. ll
§. 3. D. ad leg. Aquil. (d, 2.) bezieht (Feuerbach, peinl.
Recht, yte Ausg. $. 226.). — Nr. XVI- „ein Criminalfall."
Res. kann dem Verf. (O.J. R. von Breit schwer») mit wel-
chem er übrigens nicht allenthalben stimmen möchte, das Lob
Nicht versagen, daß er die Thatsachen wie die Beurtheilungen
mit Ordnung und Klarheit vortragt, und die letztere durch treff-
liche, psychologische Würdigung einzelner Momente auszeich.
net. — Nr. XVII, „über die Besetzung des Gerichts her Eröff-
nung eines vberamtögerichtlichen Civilerkenntniffes." Nef. tritt
Mit voller Ueberzeugung auf die Seite des Derf. (eines O.A.-
R'ö,) daß unter dem Gerichte im §. ins. des IVlen Würtemb,
Org. EdictS das Jnstructionsgerichts gemeynt, und daß mithin

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