Full text: Volume (Bd. 2 (1827))

44 l

. , Ho fa cker,. Jahrbücher.
und Pachte - Dorstandgelder im Gante." Mit Recht bestreitet
der Verf. die Ansicht deren, welche zwischen dem CaulionS»
Geber und Cautions-Empfänger das Verhaltniß zwischen De-
ponenten und Depositar annchmen. Dagegen halt sich Ref.
überzeugt, daß die Ansicht des Vers, ebenfalls nicht durchaus
begründet scy. Hatte der Verf. die Frage nach ihrem ganzen
Umfange behandelt, sich von dem. Mißverstände frei gehalten,
daß die Caution ein solcher Nebcnvertrag sep, wobei die Klage
auS dem Hauptvertrag Platz greife, und halte er nur den von
ihm selbst ganz richtig herausgcstcllten Salz, daß Sicherheit der
Verbindlichkeit der einzige, wesentliche Zweck der Caution scy,
weiter verfolgt: so würde er zu einem einfacher», mit den Ge-
setzen übereinstimmender» Resultate gelangt scyn. Derselbe Verf.
spricht in nr. VI, „über die Berechnung des Nachlasses am
Pachtschillinge rc." — in-. VII. (von einem O.A.Richtcr) „über
eine den würt. Lrtsvbrigkeiten für die Rechtspflege zu erthcilcnde
' Instruction" enthält manche bcherzigenswerthe Bemerkung. —
Nr. VIII, (von O. Tr. N. Sattler,) und seinem „das De-
cretum judicis bei Veräußerung der Güter der Minderjährigen"
betreffenden Inhalte kann Ncf. nur bcistimmen. — Nr. IX.
handelt von der „Aufbewahrung der Criminalerkenntnisse in den
Gemcindercgisiraturen." — Nr.X. (von O.J.R. Schümm,)
beschäftigt sich mit der „Auslegung des rgasten und iZ7sten
(genau nur des iSrtsten) §. des IV.EdictS." Hiebei legt der
Verf, die schon im Jahr 1821. von Volley in einem öffent»
lichen Blatte geausserte Meynung zu Grunde, daß eine Parthie,
gegen welche unter dem Vorbehalt eines Beweise» erkannt wur.
de, den vyrbehaltenen Beweis sogleich, und bevor sie die Be-
rufung an den höhern Richter ergreife, führen müsse. Daraus
folgert dann der Verf. weiter, 1) daß eine Parthie, welche vor-
her die. Berufung ergreife, auf den Beweis verzichtet habe,
und selbst alsdann nicht ätz ihm.zurückkehrcn dürfe, wenn sie

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer