Full text: Volume (Bd. 2 (1827))

Mühlenbruch, doct. pandcct. cd. I. 2. 379
senschaft ein, oder dient zu einer zweckmäßigen Führerin in der
Praxis, namentlich in unfern von den Römischen so vielfach
verschiedenen Verhältnissen: sondern daß tiefe Ergründen des
inner» Zusammenhangs und HauptwesenS aller Institute, und
das bestimmte Hervorheben der Hauptpunkte dieser Untersuchung,
welche sowohl gehörig einleiten in den Zustand, der jetzt ist,
als den juristischen Sinn schärfen, um in den Fragen, die das
Leben darbietet, dem noch unübertroffenen Muster der Römer ge-
mäß zu arbeiten. Dieses sind die sehr richtigen Ansichten,
welche der Verf. in seiner Vorrede ausspricht; und ihnen ge,
maß ist mit verhaltmßmäßigcr Ausführlichkeit daß Geschicht,
siche und in genaue Quellen-Kenntniß Einleitende behandelt,
verhöltnjßmaßig kürzer das Besondre, aber so, daß aus gründ-
licher Kenntniß überall die Hauptsätze, die den, welcher die
Quellen ihrem ganzen Geiste nach wohl kennt, bis in das fein»
ste Einzelne hinein führen und es erleuchten können, aukzuhe?
den gestrebt ist.
Die Anordnung ist dem Dcrf., wie mehrere Stellen im
.Buche selbst und in der Vorrede zeigen, eine wichtige Angele-
genheit gewesen, und zwar in dem richtigen Sinne, daß im
Römischen Geiste, doch mit einer auf den inncrn Zusam»
.menhang und die Bedürfnisse der jetzigen Zeit gerichteten
freien Selbstihätigkeit dabei verfahren, und daß die Aufmerk-
samkeit auf zweckmäßiges Ordnen bis in das feinste Einzelne
hinein erstreckt werden müsse. Hat er nun gleich auch in die,
scn Beziehungen manches Treffliche geleistet, so zeigt sich doch
gerade darin nicht Weniges, was verfehlt scheint. Die allge-
meinern dahin gehörigen Puncte sind folgende. Dem Prooe-*
miumj welches die allgemeinsten Begriffe von Recht, Gerech-
tigkeit u. bgl. entwickelt, und dann eine historisch, literarische
Einleitung iu die Quellenkunde und die Wissenschaft des Römi«
fchen Rechtes gibt, folgt als erstes Buch des allgemeinen

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