Full text: Kritische Zeitschrift für Rechtswissenschaft (Bd. 2 (1827))

3.2.8. Die dringendsten Gebrechen der vaterländischen Civilrechtspflege und Ideen, denselben abzuhelfen. Von einem königlich sächsischen Staatsdiener. (Geh. Ref. und Ap. R. Merbach) Dresden, bei Walther 1826

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Observ. s. 1. Man. diplom, de Martens.
sier-Residenten, Consuln mit diplomatischem Charakter u. s. w.,
d. h. solche, welche nur vom Minister an den Minister beglau-
bigt sind! — Sehr scharfsinnig ist ein Folgesatz, welchen der Vers,
aus dieser seiner Eintheilung der Gesandtschafts-Classen ableitet,
nämlich der, daß empörte Koloniecn und Provinzen vor ihrer
Anerkennung als selbstständige Staaten keine Gesandten der hö-
heren Classen, sondern blos Geschäftsträger u. gl. schicken dür.
fen, weil — (man höre ihn!) — eine empörte Kolonie gegen,
über von einem anderen Staate höchstens verlangen könne, daß
sie als ein Ministerium anerkannt werde!!!
Doch genug von diesem schlechten Produkte, dessen
, Res. gar nicht erwähnt hatte, wäre ihm nicht darum zu
thun gewesen, seine Leser vor demselben zu warnen, und zu-
gleich wieder einmal an einem augenfälligen Beispiele zu zeigen,
welcher entsetzliche Unfug mit der Schriftstellerei im öffentlichen
Rechte getrieben wird, für welche sich in unseren Tagen Jeder
Kenntnisse und Verstand genug zutraut, auch wenn er sich mit
noch so großem Rechte in beiden Beziehungen ein testimonium
paupertatis ausstellen lassen kann.
R. Mohl.

Die dringendster» Gebrechen der Vaterland,',
scheu Civilrechtöpflege und Idee», densel«
bev abzuhelfen. Von einem königlich sächsischen
Staatsdkener. (Geh. Ref. und Ap. R. Mer buch)
Dresden, bei Walther 1826. IV- und i36 S. 8.
(Preis '62 kr.)
Ein Wort zu seiner Zeit, das mit seltner Unbefangenheit
und Ruhe, mit weiser Umsicht und Klarheit, mit durchdringen-
5».

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