Full text: Volume (Bd. 2 (1827))

Abhandl. aus dem Erbrecht. Löhr. i?5
bene, Vermögen deS Kindes umfasse. Bekanntlich vertheidigte
Unterholzner das Erstere im Arch. für cid. Praxis B. II.
S. 57. f. Für dieselbe Ansicht sprach sich auch v. Löhr eben,
daselbst B. V. S. 114. f* aus. Dagegen nahm ebendas. B.
V. S. ZZ7. f. Thibaut die entgegengesetzte Ansicht in Schutz,
und nun vertheidigt v. Löhr hier wieder seine früher ausge-
sprochene, mit der Unterholzner'schen übereinstimmende, An-
sicht gegen Thibauts Einwürfe. Die Gründe aber, welche
hier der Vers, über diese sehr zweifelhafte Frage sehr concis
gibt, können hier weder im Auszüge mitgetheilt werden, da ei-
gentlich beinahe die ganze Abhandlung abgeschrieben werden muß.
te, noch kann Ref. hier in eine nähere Veurtheilung derselben,
eingehen, da er sich dabei zu sehr über die angeführten frühe-
ren, zur Veurtheilung für unsre Zeitschrift nicht mehr geeigne-
ten, Abhandlungen verbreiten müßte. Nicht uninteressant möch-
te aber manchen Leser noch die Bemerkung fepn, daß für einen
Staat Teutschlands die von Unterholzner a. a. O. B. II.
S. 66. angeführte Ansicht von Paulus Castrensis, Si-
ch ardus und Do et die gesetzliche ist, indem daö Württemb.
Landrecht, den zu der Zeit seiner Entstehung über daö Nöm.
Recht herrschenden Ansichten folgend, die const. 9. de impub.
subst. ganz in dem Sinne, den ihr Sichardus beilegt, nahm.
In der zweiten Bemerkung (S. 110—112.) zeigt derVerf.
besonders, daß die Ansicht derjenigen, welche bei der quasi pnp.
subst. einem'der Afcendenten vor Anderen einen Vorzug geben, und
Nichtsubstituiren von Seiten gewißer Afcendenten zur Bedin-
gung der Gültigkeit der Substitution anderer machen, unrichtig
sep, und daß ebensowenig die Behauptung, es könne dem Kinde
nur dann substiluirt werden, wenn es im Augenblicke des To-
des des substituirenden Afcendenten sui iuris sey, sich verteidi-
gen lassen. Nur dürste derVerf. zu weit gegangen ftyn, wenn
er meint, daß die eben angeführte Behauptung nach der Thk-

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