Full text: Volume (Bd. 2 (1827))

1.27

Savignp, Gtsch. des Mm. Rechts/im M. A. 41 Bb.
beschwerliche Untersuchung abgclehnt, wo sie wichtig war,, wo.
hurch besonders die eigentlich wissenschaftliche und schriftstelleri-
sche Thätigkei't der Glossätoren ein ganz neues Licht gewonnen
hat; dagegen nie eine bloße Curiositat. was so leicht den Lite,
ratoren begegnet, verfolgt; die Darstellung so, daß alle Haupt«
quellen in großer Vollständigkeit an die Spitze gestellt, den Le-
ser gleich der alten Zeit selbst recht nahe bringen, daß dann die
Hauptpuncte aus dem Leben jedes Gelehrten sorgfältig geprüft,
wohlgeordnet in würdiger gedrängter Sprache erzählt, und end-
liche (im Anhänge) reichliche Proben schriftstellerischer Thätigkcit
dieser Gelehrten vorgelegt werden. Bei einer einzigen Darstel-
lung mögte gegen einen dieser Punkte, die zweckmäßige Anord-
nung, gefehlt sein. Die vier Doctoren. (Bulgarus, Marti-
nus, Jacobus, Hugo) sind so abgehandelt, daß, nach ei.
ner kurzen gemeinschaftlichen Einleitung (S. 65 — 68.) in den
meisten wichtigen Beziehungen jeder einzeln vorgenommen, (S.
69—150.), und dann unter der Ueberschrift gemeinsame
Verhältnisse einige Beziehungen derselben oder zweier von
ihnen zum Kaiser bargestellt werden. (»51 — 171.). Da nun
dieses Letzte ganz vorherrschend die beiden Ersten betrifft, und
von Wichtigkeit ist zu Vollendung eines richtigen Bildes vom
Charakter und Einflüsse der beiden bedeutenden Männer: so
bleibt während man von jenen Beiden liest, einige Dunkelheit
in Beziehung auf sie zurück, »velche wegfallen würde, wenn zu-
erst Bulgarus und Martinus äussere Verhältnisse, sofern
sie jeden einzeln betreffen, dann dieses Beiden Gemeinschaftl».
che, darauf das Literarische bei Beiden abgehandelt wäre; wo-
neben bann bei den folgenden bloße Zurückverwcisung genügen
könnte.
, Das demnächst folgende genauere Studium, mit vielfacher
Vergleichung der bei mir befindlichen Handschriften »nid Aus-
züge aus Handschriften und der auf unsrer öffentlichen in ver<

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