Full text: Volume (Bd. 2 (1827))

Mayer, Hennings/ Löhr u. s. w. über Pfandrecht, iii
sinn ist, womit Löhr seine Meynung durchführte; so glaubt
Nef. dennoch, die gewöhnliche Ansicht vertreten zu können. - Er
will daher vor Allem die Einwürfe, welche der Vers, gegen sie
machte, nach der eben aufgezahlten Ordnung in Betrachtung
ziehen, ad i) Ohne Zweifel bezieht sich „talis“ auf ein Vor-
hergegangeneöj Was ist aber vorhergegangen? Die Rede von
den 61U ex priore matrimonio nati, deren Mutter nicht mehr
lebt! Von solchen Kindern, d. h, Kindern, die in einer früher»
Ehe geboren wurden und deren Mutter nicht mehr lebt, fahrt
numIustinian fort. Denn daß die Kinder, denen man bona
inaterna im Allgemeinen zuschreibt, in einer frühem, d. h. nicht
mehr bestehenden Ehe geboren seyn müssen, und deren Mutter
nicht mehr leben könne, versteht sich von selbst, ad 2) Die
^substantia ex materna linea ad eos devoluta“ steht wirklich
Neben der „substantia materna“* warum gerade „im Gegen-
sätze?" Doch sey es. auch im Gegensätze! Nehme man einmal
an, der mütterliche Großvater sey gestorben, und von „li-
beri tales,“ d. h. ex priore matrimonio nati beerbt worden
(Arcad. u. Honor* in 1. % C. de bon. matern.); so ist des-
sen „substantia ad eos (tales liberos) devoluta.“ Wenn.Eon-
flanthl sogar von „res, quae ex matris successione ... ad
filios devolutae etc.“ (I. I. C. de bom matern.) re&ct, so
darf man in der hier behandelten Stelle chie Worte: . „vel ex
materna linea ad eos devoluta“ im Gegensätze oder neben
der substantia materna um so weniger.anstößig finden. Löhr
dagegen nimmt an, die Stelle heiße^eigentlich: „lucra nuptia-
lia ex materna linea, ad nepotes, devoluta“ (S. 74.)*
Res. sieht nicht, was diese Erklärung des Wörtchens: „devo-
luta“ vor der gewöhnlichen voraus habe, wohl aber sieht er,
in wiefern sie ihr-nachstehe. Diese bleibt bey „Uberi tales“
streng stehen, während jene durch v. Löhr gegebene bald den
'ersten (materna substantia), bald einen entferntem Grad (En-

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