Full text: Volume (Bd. 5 (1859))

15. Sachsenhauser: Die Lehre von der Nachwährschaft für verkaufte Hausthiere nach Deutschem Recht

88 Sachsenhauser: Die Lehre von der Nachwährschaft.
l'armistice conclu ä Berlin le 10 juillet 1849 ent re la Prusse et
le Dänemark, die sich vorzüglich auf die etwaige Weigerung der
Herzogtümer oder einzelner deutschen Staaten, den Waffenstillstand
zu respecliren, beziehen. Im Art. 5 wird dem Herzog und Prinzen
Friedcrich von Augustenburg wenn sic wahrend des Waffenstillstandes
das Land verlassen, eine monatliche Glimme von 5000 Thlr. von der
dänischen Regierung durch Vermittlung der preußischen zu zahlen,
ausgesetzt. Das hier zum ersten Mal veröffentlichte Aktenstück hat
der Herausgeber „einer Privat aber glaubwürdigen Kopie" entnom-
men. Wir sehen der Fortsetzung der Sammlung und namentlich dem
Erscheinen des treuen Registers mit Verlangen entgegen.
Marquardsen.
Sachsenhauscr: Die Lehre von der Nachwährschaft für ver-
kaufte Hausthiere nach Deutschem Recht. Mtt rtncm Vorworte
von Dluntschlt. München 1857.
Das Büchelche» ist eine umgearbeitete, insbesondere abgekürzte
Preisschrift, welche im Zahre 1852 von der Münchner rechtswisscn-
schastlichen Facultät gekrönt wurde. In einem Vorworte empfiehlt
Bluntschli sie dem juristischen Publicum. Auch wir halten die
Arbeit für eine verdienstliche, um so mehr, als die Lehre der Nach-
währschaft für verkaufte HauSthiere von gemeinem deutfchrechtlichen
Standpuncte aus noch keine monographische Behandlung erfahren hat.
Sachsen Hauser vertheilt seinen Stoff in drei Abschnitte.
Zuerst spricht er von dem ältesten Rechte, dann von dem des Mittel-
alters mrd endlich von dem neueren. Der Verfasser erörtert bei jeder
Epoche deren Grundsätze über Gewährleistung im Allgemeinen, die
über das Viehgewährschaftsrecht insbesondere und vergleicht dann die
gewöhnliche Gewährleistung mit Viehgewährschaft
Fast allenthalben sucht S a ch s e n h a use r seine Behauptung mit
Quellenstellen zu belegen. Neue Ansichten findet man übrigens bei
ihm nur wenige. Der Werth seines Schriftchens liegt hauptsächlich
in der übersichtlichen Zusammenstellung des vorhandenen Materials.
Es zeichnet sich die Arbeit eben mehr durch Fleiß, als durch juristische
Schärfe aus. Daß das Büchelchen ein Erstlingsversuch ist, merkt
man hier und da ungefügigen Ausdrücken, an Gemeinplätzen und an
einer gewissen Zufälligkeit im Citiren der einschlägigen Literatur.
Hillebrand.

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