Full text: Volume (Bd. 5 (1859))

Wachter: Das Verlagsrecht.

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Begründung oder Motivirung eines im Text aufgestellten Satzes auf
die Noten verwiesen sieht, die dann oft dem Gedankengang eine ganz
andere Richtung geben, so daß man beim Weiterlesen bisweilen Mühe
hat, sich den Zusammenhang im Texte wieder zu vergegenwärtigen.
Diesen Uebelstand sucht man jetzt auch in streng wissenschaftlichen
Werken mehr und mehr zu vermeiden. Beiläufig bemerken wir noch,
daß es unzulässig ist, wenn der Verf. oster, z. B. S. 301 (wenn
der erste Verleger das Werk verschlossen haben sollte), verschlos-
sen für verschlißen oder verschleißt braucht; verschlossen hat
im Hochdeutschen als part. praes, von verschließen die Bedeutung
von clausum; für venditum es zu setzen ist ein reiner Provinzia-
lismus.
vr. Ik. Schmid.

Krit. Zeitschrift für die gesammte Rechts». V. Bd.

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