Full text: Volume (Bd. 4 (1857))

5. Treichler, Handbuch des Zürcherischen Civilprozesses. Erster Band

21

Tretchler: Handbuch des Zürcherischen CivilprozcsseS.
schloffen lind schon in Band IIS. 353 seinem vollen Wortlaut nach
abgedruckt. E v. Stockmar.

Handbuch des Zürcherischen Civilprozesses. Erster Band. Von dem
Gegenstände de« Civilprozeffe« und von den Gerichten, mit besonderer Be-
rücksichtigung der auf die Gerichtszuständigkeit bezüglichen Artikel der Bun-
dcsvcrfassung, der Konkordate, StaatSvcrträge und Entscheidungen deS Bun-
dcSrathcS. Bon I. I. Treichler, KantonSprokurator. Zürich bet Mayer
und Zeller 1856.
Die vorliegende Schrift von 25 Druckbogen bildet der ursprüng-
lichen Anlage nach nur den ersten Theil eines großem umfassenden
Werkes, das vielleicht auf 6 oder 7 gleich große Thcile anwachscn
würde, wenn bei der Fortsetzung dieselbe Gründlichkeit und Ausführ-
lichkeit durchgeführt werden sollte. Doch auch ohne eine solche Fort-
setzung kann diese Schrift als eine Monographie über die im Kanton
Zürich geltenden Rechtsgrundsätzc betreffend, den Gegenstand des Civil-
prozesseö und die Gerichte, als ein dankenswerther Beitrag zur Forde-
rung des Rechts und der Rechtswissenschaft begrüßt werden. Die
äußere Veranlassung zur Abfassung dieser Schrift bildet eine ganz
eigcnthümliche, aber gewiß sehr nachahmcnswcrthe Sitte des Kantons
Zürich, wonach die Kantonsprokuratorcn — d. h. die an sämmtlichen
nieder» und mittleren Gerichten admittirten Rechtsanwälte — nur
dann zur Prüfung für die Admission beim höchsten Gerichte,
zum s. g. Fürsprech-Gramen, zugelassen werden, wenn sie ihre wissen-
schaftliche Befähigung auch einem größeren Publikum gegenüber durch
eine Druckschrift über Zürcherisches Recht bethätigt haben. Der Zweck,
den sich der Verfasser vorgesetzt hat, ist zunächst ein rein praktischer
und bloß auf einheimische Leser berechneter. Er will das massenhafte
Material von Specialgcsetzen, Entschcidllngen dcö höchsten Gerichts
in Zürich und der Bundesbehördcn sichten und ordnen und dem Züri-
cher Praktiker leichter zugänglich machen. Auf diesen Zweck ist be-
sonders die Eigenthümlichkcit der Darstellung berechnet, daß in dem
ganzen Buche durchweg nur die eigenen Worte dcö Gesetzes oder der
entscheidenden Behörde gebraucht werden, und der Verfasser mit einer
fast beispiellosen Resignation sich jeder Kritik und jeder Ausführung seiner
eigenen Ansichten entschlägt. Kenntniß der durch verfassungsmäßige
Autoritäten verbürgten Ansichten, nicht aber der Ansichten eines Pri-

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer