Full text: Volume (Bd. 1 (1853))

34. Jhering, Der Geist des römischen Rechts auf den verschiedenen Stufen seiner Entwickelung

Jhertng, Geist des Römische« Rechts.

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sicht und Auffindung der Gesetze benutzen können/ Die deut-
schen Gesetze und Verordnungen, die preußischen, österreichischen
und badischen Gesetzbücher, die deutschen Gesetzentwürfe wird
der deutsche Jurist sicher nicht in einer englischen Uebersetzung,
wenn dieselbe auch noch so vorzüglich sein sollte, benutzen wollen.
Von den spanischen, holländischen, ungarischen und russischen Ge-
setzbüchern sind gute deutsche Uebersetzungen vorhanden. Von den
französischen Gesetzbüchern bedürfen wir keine, haben übrigens
derselben im Ueberflusse, und für die Nheinprvvinzen die neueste
des Code de commerce von Broicher und Grimm, deren vor-
zügliche Anmerkungen sie schätzbar machen.
Brinckmann.

Geist des Römischen Rechts auf den verschiedenen Stufen seiner Entwicklung,
vcn R. Zhcring, v. Professor der RcchlSwisscnschaft in Gießen. 1. Thcil.
Leipzig, Brcitkopf u. Härtel, 1852. VIII ». 330 S. 8.
Es ist diese Schrift bereits in den Gott. G. A. (140-, 141.
it. 142. Stück d. I.), im Leipziger Repertorium (1. September-
Heft d. I.) und in den Heidelb. Jahrb. (Nr. 53. 54. d. I.) zum
Gegenstände ausführlicher Besprechungen gemacht worden, und
schon diese Geschäftigkeit der Kritik kann als 'ein Beweis für das
Aufsehen gelten, welches die in Rede stehende litterarische Er-
scheinung erregt hat. — Nef. fühlt sich zwar im Allgemeinen
zum Necensenten nicht berufen, auch muß er, waö speciell dieses
Buch anlangt, bekennen, daß cs ihm richtiger scheint, ein ein-
gehendes llrtheil über die Einzeluheitcn desselben zurückzuhalten,
bis wir nach dem Erscheinen des zweiten Bandes die Forschungen
des Verfassers als ein Ganzes übersehen kennen. Wenn Ref.
es dennoch wagt, überhaupt und zwar schon jetzt eine Ansicht zu
äußern, so geschieht cs lediglich in der Uebcrzeugung, daß einem
in jüngster Zeit abgesprochenen allgemeinen Urtheile schon jetzt
ein ebenso allgemeiner Widerspruch entgegengesetzt werden könne,
und daß dies geschehen müsse, weil jenes Anathema von der Auto-
rität eines als gründlichen Kenner des Rechts wohlbekannten Schrift-
stellers getragen wird.
Die erwähnte Recension in den Heidelberger Jahrbüchern
(von Brackenhoeft) schließt mit folgenden Sätzen:

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