Full text: Volume (Bd. 3 (1856))

20.2. Lo spirito del diritto romano rei diversi gradi del suo sviluppo di Rodolfo Ihering. Traduzione dal Tedesco di Luigi Bellavite dottore di legge. Milano 1855

480 Lo spirito de] diritto romano etc.
Eigenschaften der praedia subsignata bezeugt hatten, falls sich
deren Kundschaft als falsch erwies. Auch dieß lehrt unS erst das
Stadtrecht von Malaga, g) Stellvertretungsrecht des PraeS und
des Socius. Nach Mal. cap. 65. soll aus dem mit der Ge-
meinde abgeschloffenen Kaufe auch dem Praes und dem Socius
des Käufers Rechtsfolge gewährt werden; das erste ist erklärlich;
der Praes mußte ein Mittel des Regresses an den Verbürgten
haben, entsprechend der actio depensi des Sponsor (Gai. III. 127;
IV. 22. 25.); hier lernen wir, daß er alle Klagen des Verbürg-
ten erheben konnte, gleich als ob dieser ipso lacto in Concurs
verfallen und jenem dessen Vermögen addicirt wäre. Das andere
ist auffallend, weil abweichend von den sonst bekannten Grund-
sätzen über das Verhältniß der Gesellschafter; daher vermuthet
der Verfasser, daß dieß wohl nur von gewissen Elasten von Ge-
sellschaftern, unter denen eine corporative Verbindung bestand, zu
verstehen sey. h) Zwangsweise Wiederherstellung städtischer
Gebäude, worüber Mal. cap. 62. Endlich benutzt der Heraus-
geber diese Gelegenheit, unter i) eine verbesserte Recension des
gelegentlich (S. 180.) erwähnten Schiedspruchs von Histonium und
einer S. 485 erwähnten Inschrift von Tarragona mitzutheilen. *)
A.

2) Lo spirito del diritto romano rei diversi gradi dei suo svi-
tuppo di Rodolfo Ihering. Traduzione dal Tedesco di Luigi
Bellavite dottore di legge. Milano 1855.
Indem wir auf die vorgezeichnete litterarische Erscheinung
aufmerksam machen, kann es nicht unsere Absicht seyn, auf den
Inhalt des hinreichend bekannten Buches von Jhering einzugehen;
wir erwähnen der Übersetzung nur, weil sie den erfreulichen
Beweis gibt, daß man auch in Italien mehr und mehr den Er-
zeugnissen deutscher Rechtswissenschaft Aufmerksamkeit zuwendet und
davon Nutzen zu ziehen sucht. Der Uebersetzer hat sein Manu-
skript zuvor dem Verfasser mitgetheilt und dessen Bemerkungen

*) Die Awe fei, welche Laboulaye neuerlich gegen die Aechtheit der
im Tert besprochenen Stadtrechte erhoben hat, so wie eine darauf bezüg-
liche Aeußerung des Vers, obiger Anzeige müssen wir wegen Mangels
an Raum zur Mittbeilung im nächsten Hefte uns Vorbehalten. Die Red.

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