Volltext: Jahrbücher für historische und dogmatische Bearbeitung des römischen Rechts (Bd. 2 (1843))

468 W. Sell, zur Lehre von der Errichtung der Testamente.
gen jeder Art sicher stellen, und er wird darum durch das Mit-
wissen so vieler Personen (7 Zeugen und ein Notar oder ach-
ter Zeuge) nicht leicht der Gefahr ausgesetzt sein, daß seine
beabsichtigte Testamentserrichtung durch den Betrug Anderer
ganz oder theilweise vereitelt werde. Gerade die möglichst sichere
und durchgreifende Verhinderung dieser Gefahr ist aber die Ab-
sicht des Gesetzgebers bei Einführung der Form für das Te-
stament eines Blinden gewesen, und er findet das einzig geeig-
nete Mittel zur Erreichung dieses Zweckes, wie eben angedeu-
det, in der Mitwissenschaft so vieler Personen: const. 8 i. f.
C. de testamentis cit. verb.: sed ne locum quidem ullum re-
linquat insidiis, tot oculis spectata, tot insinuata sensibus,
tot insuper in tuto locata manibus95).

*5) Vgl. auch im Allgein. con5l. 32 C. de fideicotnm. (6, 42.) (Ju-
stinianus Joanni P. P.) verb.: Lex etenim, ne quid falsitatis
incurrat per duos forte testes compositum testamentum, majo-
rem numerum testium expostulat, ut per ampliores homi-
nes p er fect iss im a veritas reveletur, und §. 4. pr. I. de
testam, ord. (2, 10.)

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