Full text: Volume (Bd. 1 (1841))

Entricht, der dem Institute» u. Pupillen auferlegte» Legate verbunden re. 36Z
ditatis patris, quae ad filios pervenerit, retineat. Quod si
frater fratri legitimus heres exstitit, et impuberi supremo
substitutus, portio quidem paternorum bonorum, quam
intestatus puer accepit, rationi Falcidiae non confundetur,
sed quartam ejus tantum portionem substitutus retinebit,
quam impubes accepit, qui substitutum habuit.

§• 8.
Zweiter Hauptfall.
Ist der Pupill mit seinem Pupillarsubstituten zum Erben
eingesetzt worden, so wird rücksichtlich der dem Substituten so-
wohl in seiner Eigenschaft als Substitut, als in seiner Eigen-
schaft als Miterbe des Pupillen auferlegten Legate auf den
Bestand des ganzen für den Substittiten bestimnttcn Nachlas-
ses gesehen, und von diesem die Quart abgezogen, da die
mehreren Portionen, zu denen der Substitut gerufen ist, recht-
lich nur als eine Portion betrachtet werden. Dagegen brau-
chen die dem Pupillen auferlegten Legate nicht weiter prastirt
zu werden, als die Portion desselben nach Abzug der Quart
reicht, gesetzt die Portion des Substituten als Miterbe sei auch
um mehr wie drei Viertheile größer, als'die sammtlichen dem
Substituten in seiner doppelten Eigenschaft auferlegten Legate.
Nur wird hierbei immer vorausgesetzt, daß der Pupill wirklich
seinen Vater überlebt hat, also dessen Erbe geworden ist, denn
sonst stehen die dem Pupillen, als institutus, auferlegten Le-
gate, in jedem Falle, wie bei der Vulgarsubstitution mit den
dem Substituten als solchem auferlegten Legaten auf gleicher
Linie. — Sollten sowohl dem Pupillen als auch dessen Sub-
stituten, sei es als Substitut, oder als Miterbe des Pupillen,
oder sei es in beiden Eigenschaften, Legate auferlegt worden
sein, so treten im Ganzen dieselben Grundsätze ein, wie in
dem ersten Hauptfall unter Nr. III, A. b., welcher Fall sich von
diesem nur dadurch unterscheidet, daß dort auch noch die ek-
Scll'sche Jahrbücher, l. .1. 25

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