Full text: Volume (Bd. 1 (1841))

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2 inten is, über Ex. n. num. pcc. n. s. w.
gesetzten Art eingegangen sein sollte, Klage überhaupt ohne
Angabe der csu88a nicht denken; denn jenes müßte doch unter
einen andern bestimmten Begriff (als den der Stipulation) ge-
bracht werden. Ein -Verschweigen des Geschäfts als auf ein
älteres fußend kann ich mir hier nur so ]) möglich denken, daß
der Verklagte dem Klager ebenfalls eine gewöhnliche Darlehns-
verschrcibung ausgestellt hätte. Dann würde nicht von ex-
ceptio inllelieii geredet werden können, sondern nur von exc.
NON n. pcc. Das frühere elcliitum (als iiitlebilum) zur
Sprache zu bringen hatte der Verklagte gar kein Interesse,
wohl aber der Klager, so daß also darin eine Replik läge,
wobei aber der Zusammenhang mit dem Schuldschein als durch-
aus wesentlich erscheint. Steht das fest, dann wäre der Ver-
klagte in dem Fall, das iullcbitum behaupten, oder, m. a.
SB., die altere Schuld duplicando leugnen zu müssen. Hier
wäre dann die Hauptfrage, die vom Beweise, gerade so zu
entscheiden, wie bei der Klage aus der Novation und der pe-
cuniae con8t,'iutac, denn cs hat sich nun ergeben, daß im We-
sentlichen ein Geschäft der Art vorlicgt. Es versteht sich, daß
hiermit der ctwanigcn Modisication durch heutige Prozeßfor-
men, Exccutivprozcß u. s. w., in dessen Wege aus dem Schuld-
schein geklagt sein könnte, nicht zu nahe getreten sein kann und
sott. Eine Klageandcrung könnte aber natürlich auch nicht
etwa hier gefunden werden wollen-, denn die aus dem Schuld-
schein über das Darlchn ist formell vollkommen begründet, und
cventualitcr durch Nachweisiing der cau88a gegen die exc. »on
». pcc. gesichert.

1) S’uiii loiihtc an Schenkung N'ntVn lroilrn, allem deren Brrarilas
snn.s lst ja gleichgültig.

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