Full text: Volume (Bd. 1 (1841))

3iutcui;), uber Ex. rr. num. pec. u s. w. 2bo
Existenz nicht wegzuleugnen ist'), so wird das Bestreiten ih-
rer Wirksamkeit wie ein Angriff auf sie erscheinen, um
diese abzuwenden. Auf diese Weise scheint die Form der ex-
ceptio wegen ursprünglich nicht geschehener Auszahlung derjeni-
gen Summe, deren Empfang man gleichwohl schriftlich bekannt
hatte, als Vertheidigungsmittel gegen diese Urkunde aufgekom-
men zu sein. Soll daher, wie gleich bei dieser Gelegenheit be-
merkt sein mag, von Singularitäteil und Inkonsequenzen im
Kreise dieser Lebre überhaupt die Rede sein, so liegen diese kei-
ncsweges in dem Beweise und der Beweislast, sondern nur in
der Anwendung des Ausdrucks exceptio, was freilich aus dem
Verfall des Rechts und der Rechtssprache erklärt wird2). Auch
hier nämlich ist die Beweislast ganz so vertheilt, wie vorher
bei der Stipulation gesagt wurde. Denn die Verhältnisse sind
durchaus dieselben, und die exceptio ist hier in der That nur
ein Wortklang, denn es fehlt ihrem Inhalt an jedem positiven
Material, sie besteht nur in einer Negation.

tz. 7.
Bon dem in der Ex.». ». pcc. liegenden Widerruf eines frühere» Geständ-
nisses; — Fristbeschränkung.
Hier liegt nun eine Frage sehr nahe, und zwar nicht nur
bei ausgestellten Schuldverschreibungen über angeblichen Em-
pfang eines Darlchns, sondern auch bei solchen cautiooee,
die erklärtermaaßen eine Stipulation über Rückzahlung eines
crediti enthalten, und dessen Empfang bekennen. Nämlich die,
wie der Widerspruch rechtlich zu betrachten oder zu ertragen

') Ihre etwanige Anfechtung als »nacht fällt in einen ander» Kreis;
es versteht sich, daß sie clu'ii als 4d;t verausgesebt lft.
2) f. noch S. 2«3.*)

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