Full text: Volume (Bd. 1 (1841))

118 <§. Seil, Beiträge zur Lehre von der condictio indebiti.
§. 14. C. Von allen bei den verschiedenen Repetitionsgründen
eingreifenden Repetitions-Klagen ist nur die con-
dictio indebiti geeignet, obiges Criterium für Vor-
handensein oder Nichtvorhandensein einer obligatio
zu vermitteln.

Allgemeiner Theil.
Feststellung eines Criteriums, wodurch sich das Vorhanden-
sein einer obligatio, im Gegensätze eines absoluten Jndebitums,
und das einer obligatio civilis, im Gegensätze der natnralis,
wie auch umgekehrt, kund giebt.
Erste Abtheilung.
Vom Criterium einer vorhandenen obligatio, im Gegensätze
eines absoluten Jndebitums.

tz. 1.
Das Kennzeichen eines im Staate anerkannten
Rechtes tjf dessen Schutz.
In demselben Momente, in welchem man den Menschen
als Mitglied eines bestimmten Staatsverbandes denkt, erscheint
er, dem die Eigenschaft der Freiheit und Vernünftigkeit, auch
abgesehen vom Staate, Rechte verleiht 1), effektiv nur als

\> Bekannt war diese Idee schon dem klassischen Alterthume, wenn
auch nicht m ihren Consequcnzen verwirklicht. (Meine Recupera-
tio der Römer. S. 15. 16) Cie. de legg. I. c. 15. §. 42. Jam
vero illud stultissimum, existimare omnia justa esse, quae scita
sint in populorum institutis aut legibus . . . Est enim unum
jus, quo devincta est hominum societas, el quod lex constituit
una. Quae lex est recta ratio imperandi atque prohibendi:
quam qui ignorat, is est injustus, sive est illa scripta uspiam,
sive nusquam cet. Cf. Cie. de inv. II. c. 22. §. 65. 66. de rep.
III, 22. de Or. III. c. 29. §. 114. de harusp. resp. c. 14. §. 32.
Hesiod. Op. et Uier. v. 274 ff. Soph. Anlig. v. 462 fF. Eu-

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