Full text: Volume (Bd. 3 (1844))

410 Dr. E. Hoffman», Beiträge zu der Lehre von der Delegation.
tilation und Liberation bei noch nicht erfolgter wirklichen Zah-
lung, sowie andernfalls auf Rückzahlung gegen den Delegatar
klagen.
kr. 2. h. 3. Dig. XXXIX, 5.
Si pecuniam, quam ine tibi debere existimabam,
jussu tuo spoponderim ei, cui donare volebas, ex-
ceptione doli mali tueri potero, et praeterea incerti
condictione stipulatorem compellam, ut inibi acce-
ptam faciat stipulationem.
Fast mit denselben Worten, wie hier Julian, spricht
sich im fr. 7. pr. Dig. XL1Y, 4 Ulpian aus, der die An-
sicht von Julian (Julianus ait u. s. w.) nur referirt.
4) Ebenso erscheint der Delegatar bereichert, wenn der
Delegans eine nur vermeintliche Schuld an den ersteren durch
die Delegation bezahlt hat. Auch hier kann der Delegat, wenn
er eine ungültige Zahlung in Gefolge der Delegation an den
Deleganten geleistet hat, also namentlich, wenn er ebenfalls
nur vermeintlicher Schuldner des Deleganten war, oder die-
sem ein ungültiges Geschenk machen wollte, sich an den Dele-
gatar ebenso halten, wie in dem Falle unter 3.
fr. 2. §. 4. Dig. XXXIX, 5.
Item si ei, quem creditorem tuum putabas, jussu
tuo pecuniam, quam me tibi debere existimabam,
promisero, petentem doli mali exceptione submo-
vebo, et amplius incerti agendo cum stipulatore
consequar, ut mihi acceptam faciat stipulationem.
Auf gleiche Weife, wie hier Julian, spricht sich ebenso
wieder Ulpian in kr. 7. §. 1. Dig. XLIV, 4 aus.
Von vorzüglicher Wichtigkeit erscheint für die vorliegende
Frage noch
kr. 41. Dig. XLII, 1.
Nesennius Apollinaris: Si te donaturum mihi, dele-
gavero creditori meo, an in solidum conveniendus
sis? et si in solidum conveniendus, an diversum

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