Full text: Volume (Bd. 3 (1844))

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W. Sell, zur Lehre von der Errichtung der Testamente.
nicht im Wege. Denn theils ist bei einem schriftlichen Privattestament
gar nicht von Errichtung eines Notariats-Instruments die Rede, theils
bezieht sich unsere Streitfrage nicht auf die Errichtung des Testaments
zur Nachtzeit überhaupt, sondern nur auf das Uebergehen des Testiracts
aus einem Kalendertag in den andern; und gerade bei dem Testamente
eines Blinden, bei welchem ein Notar zugezogen wird, ist in der N.-O.
ausdrücklich nur die Einheit der Zeit, nicht Einheit des Kalendertages
vorgeschrieben. Endlich wird auch die Errichtung eines Testaments um
die Stunde der Mitternacht gewiß in der Regel »aus ehehafftigen
Nothsachen« geschehen.

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