Full text: Volume (Bd. 20 = N.F Bd. 8 (1882))

Die rechtliche Natur des Geldwechslergeschäfts.

247

b. der Umsatz von inländischem Metallgeld (Nichtwährung)
oder von Papiergeld des In- und Auslands gegen einan-
ander oder gegen in- und ausländische Banknoten und
endlich der Umsatz der letzteren gegen einander ist Tausch
von Sachen. —
c. Der Umsatz von Währung gegen Währung ist Tausch.

IV. Abschnitt.
Rechtsfolgen.
§. 25.
Die Disposition des Folgenden ist von selbst gegeben. Ich
erörtere zunächst die besonders hervorzuhebenden Rechtsfolgen,
welche mit dem als Kauf, dann die, welche mit dem als
Tausch von Sachen anzusehenden Fällen des Geldwechsels
verbunden sind. Hierbei ist nicht außer Acht zu lassen, daß es
sich bei dem Geldwechslergeschäst stets um Kauf oder Tausch
generisch bestimmter, vertretbarer Sachen handelt und zu beach-
ten , daß alle Einzelfälle des Geldwechsels, welche zusammen
das heutige Geldwechslergeschäft darftellen, zunächst, wie schon
oben erwähnt wurde (siehe §. 2), den Bestimmungen des Allg.
D. Handelsges.B. und nur in Ermangelung solcher Bestim-
mungen denen eines etwaigen Handelsgewohnheitsrechts oder
endlich denen des sonstigen bürgerlichen Rechts unterliegen. Die
besonderen Satzungen aber des hier zunächst vor Allem in Be-
tracht kommenden vierten Buches des Allg. D. HandelsGBuchs,
welche sich auf das Geldwechslergeschäft beziehen lassen, sind
nach An. 277 HGD. nicht nur aus den Geldwechsler allein, son-

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer