Volltext : Archiv für das Zivil- und Kriminalrecht der Königlich-Preussischen Rheinprovinzen (Bd. 37, Abth. 2 = N.F. Bd. 30, Abth. 2 (1844))

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Go uv. — 969. — Conf. pröced., en supprimant ces mots .* in-
troduite de l’une des manieres enoncees en l’art. 966.
C. CH. P. — 969, §. 1. — Conf. au meine §. du pro], precedent.
§. 2. Si, dans le cours des operations, le juge ou le notaire
est empeche, Le president du tribunal pourvoira au remplacernent
par une ordonnance sur requele, laquelle ne sera susceplible ni
d’Opposition ni d’appel.
C. CH. D. — Conf. au precedent.
3. LOI ACTUELLE.
Le jugement qui prononcera sur la dem an de en partage com-
mettra s’il y a lien , un juge conformem ent a l’art. 823 du Code
civil, et en meme ternps un notaire.
Siy dans le coiir des operations, le juge ou le notaire est em-
peche , le^ president du tribunal pourvoira au veniplacement par
une ordonnance sur recjuele, laquelle ne sera susceptible ni d’Op-
position ni d’appel.
In dieser Fassung wurde der Artikel, wie Chauveau 1. c. bemerkt,
ohne D iscussion angenommen. Der Entwurf, welchen die Com-
mission du gouvernement zu dem letzten Absätze des Artikels ursprüng-
lich gemacht hatte und wonach zwischen der Verhinderung des Richter-
Commissars und des Notars unterschieden werden, sollte, ist auf die da-
gegen erhobenen Erinnerungen nicht in das neue Gesetz übergegangen;
zu dessen richtiger Auffassung mag noch folgende Bemerkung Chauveau's
(in dem angef Werke Bd. 5. S. 933. Nro. 2504 duodecies) dienen:
Elle (la loi nouvelle seil.) s’estbornee a prevoir le cas d’em-
pechement, soit du juge, soit du notaire et a prescrire un
mode uniforme (une ordonnance du president sur requete)
pour les remplacer.
JVous pensons, neanmoins, que s'il s’eleve des contestations
sur la legalite de l’empecliement, c’esc au tribunal ä les decider;
le droit commun le veut ainsi.
La commission de la Cour de cassation disaitaussi dans son
rapport p. 120: on ne doit pas prevoir le refus du notaire
autrement que par empechement.
Also wenn die Verhinderung des Richtercommissars oder des Notars
— z. B. was den letzteren anbetrifft, durch Tod oder Versetzung in einen
andern Bezirk — unstreitig und gerichLckundig ist, soll deren Ersetzung
mittelst Bittschrift nachgesucht und durch bloße Substitutionsverfügung
des Präsidenten angeordnet werden.
Jedenfalls ist zu wünschen, daß auch in der Rbeinprovinz die Streit-
frage eine legislative Lösung erhalte, welche die Parteien der Notbwen-
digkeit überhebt, in Fallen, wo über ein streitiges Recht nicht zu ent-
scheiden, sondern lediglich zum Zwecke einer bereits angeordneten Opera-
tion dem verhinderten Commiffar ein anderer zu substituiren ist, mit be-
deutenden Kosten in öffentlicher Sitzung 'ein förmliches Urtheil zu ex-
trahiren.

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