Full text: Volume (Bd. 24 (1872))

Sachregister.

489

zu selbigem ist von der obervor-
mundschaftlichen Genehmigung ab-
hängig, 282.
Grundbesitzer, wenn ein solcher Bo-
denerzengnisse zum Behufe ihrer Ver-
äußerung in veränderter Gestalt nicht
gekauft oder anderweitig angeschafft,
sondern aus den Erzeugniffen der
eigenen Rohproduction entnommen
hat, so fallen derlei landwirthschaft-
liche Jndustrieunternehmungen nicht
unter den im Art. 271, Z. 1 aufge-
stelltmBegriffderHandelsgeschLfte,41.

H
Haftung des Verfrachters, s. Ver-
frachter.
Handelsbücher sind nur zur Ver-
zeichnung und Darstellung von Han-
delsgeschäften bestimmt, 10.
Die Erbauung eines Fabriks- ■ oder
andern Gebäudes und der dem Bau-
führer hierzu von dem buchführenden
Kaufmanne ertheilte Vorschuß gehört
nicht zu den Handelsgeschäften, kann
somit auch durch das Handelsbuch
nicht erwiesen werden, 10.
Nur ordnungsmäßig geführte haben
nach Art. 34 des a. d. Hi-G.-B. die
Kraft eines unvollständigen Bewei-
ses, 11.
Gegnerische, damit die im Art. 37 des
a. d. H.-G.-B. vorgesehene Vorlegung
derselben verordnet werden kann,
muß mit dem darauf bezüglichen An-
träge auch ausgeführt sein, was für
den Fall der Weigerung der Partei,
ihre Bücher vorzulcgcn, als erwiesen
anzunehmen sei, 14: sind ein ge-
meinsames Beweismittel der Con-
trahenten, 19.
Wann der Antrag des Klägers auf
Vorlegung der Handelsbücher des
Beklagten zu berücksichtigen ist, 19.
Die Vorlage derselben kann aus An-
trag einer Partei nur im Laufe des
Rechtsstreites verordnet werden, 21.
Wann die Einsicht in die Handels-
bücher des Gegners nickt der in den
Anordnungen über die Handelsbücher
ausgesprochenen Absicht des Gesetzes
entspricht, 24. Vorlegung derselben;
der dieselbe anordnende Art. 37 des

a. d. H.-G.-B. ist rein processualer
Natur, 132; gehört das Betriebs-
buch zu denselben, 132; s. Editions-
gesuch.
Handelsgebräucke, durch sie kann
auch fremdes geschriebenes Recht zur
Entscheidungsquelle werden, 1.
Handelsgericht, s. Firma.
Handelsgeschäft, s. Kleiderfabrik.
Handelsgeschäft, Voraussetzungen
für die Annahme der Fortsetzung
einer Bereinigung zu einzelnen Han-
delsgeschäften nach dem Tode Eines
der Betheiligten, 345; s. Anschaffung.
Handelsgesellschaft, nur die Auf-
lösung einer solchen, nicht deren Kün-
digung ist Gegenstand der Eintragung
in das Handelsregister, 3; Zulässig-
keit der Ausgleichung von Privat-
forderungen des Mitgliedes einer
solchen mit Forderungen des Schuld-
ners an diese Gesellschaft, 319; Auf-
lösung einer solchen wegen Störung
der persönlichen Beziehungen der Be-
theiligten zu einander, 325. Ein-
wand' des Mangels der Passivlegiti-
mation einer solchen auf Grund des
Umstandes, daß sich dieselbe in Li-
quidation befinde, 327.
Handelsgesellschaft, die Bestim-
mung des Art. 119 des a. d.
H.-G.-B. ist nur auf handelsgericht-
lich registrirte anwendbar, 33; s.
Handelsregister.
Handelsgewerbe, s. Geschäftsin-
haber.
Handelsregister, Bedeutung der
Einträge in dasselbe; Voraussetzungen
für die Löschung solcher Einträge bei
Handelsgesellschaften, 283. Eintrag
einer Einzelnfirma „in Liquidation"
und etwa bestellter Liquidatoren in
das Handelsregister ist unstatthaft,
285; s. Handelsgesellschaft.
Handlungsbediensteter, dieAus-
’ stellung eines Zeugnisses über Zu-
friedenheit mit der Thätigkeit eines
solchen kann gerichtlich nicht erzwun-
gen werden, 311.
Handlungsbevollmächtigter,
Voraussetzung für die Haftung eines
solchen aus dem Widerspruche eines
von ihm gefertigtenKostenvoranschlags
mit den Ausführungskofien, 292.
Handlnngsfirma, s. Kaufsabfchluß.

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer