Full text: Volume (Bd. 19 (1870))

508

Quellenregister.

Art. des
H.-G.-B.

324.
324. 325.
342. 344.
346.

325.

325. 326.

326.

326.

335. 347
352.

336.

337 sig.
337. 338.
339 flg.
339 u. 347.

Inhalt der Erörterungen und Nachweisung der Seitenzahlen.

Anweisung statt Zahlung, 286.
Für den Verkäufer ist seine Handelsniederlassung zur Zeit des
Vertragsabschlusses der Erfüllungsort. — Die Clausel „franco
ab Bahnhof des Verkäufers." — Der Vertragsabschluß selbst
bildet kein besonderes Forum in Handelssachen. — Wo nichts
besonders bestimmt ist, hat bei einfachen Verhältnissen der Ver-
käufer den Käufer in des letztern Domicil zu belangen, 106.
Nach handelsgebräuchlicher Anschauung liegt in der Annahme eines
von dem Schuldner für den Betrag seiner Schuld ausgestellten
Wechselaecepts eine Annahme einer wirklichen Zahlung unter
dem Vorbehalte der Einlösung des Wechsels, so daß der Gläu-
biger nicht mehr eine selbstständige Klage auf die Schuldforde-
rung selbst erheben kann. Da nach Art. 325 H.-G.-B. der
Schuldner auf seine Gefahr dem Gläubiger ein solches Wechsel-
accept zu übermachen hat, muß Jener beweisen, daß das Ac-
cept in des Gläubigers Hände tön, 112.
Wird ein befristeter Distanzwechsel an Zahlungsstatt gegeben, so gilt nicht
der Nominalbetrag, sondern der nach Abzug der Zinsvergütung
und Coursdifferenz resultirende Betrag als Betrag der Zahlung, 112.
Handelsgebrauch, daß beim Produktenhandel, namentlich bei schwan-
kenden Preisen, ein Geschäft mit wechselseitiger Einwilligung aus-
gelöst gilt, wenn die Betheiligten, obgleich vertragsmäßig die
Zeit des Vollzugs erschienen ist, längere Zeit verstreichen lassen,
ohne daß sie ihren Willen, das Geschäft aufrecht zu erhalten, zu
erkennen geben. — Es verstößt gegen den guten Glauben, daß
ein Theil ohne Einsatz auf Kosten des andern Theils, der das
Geschäft für rückgängig geworden hält, speculirt, 113.
Ein Kaufmann kann sich gegen einen andern Kaufmann nicht wirk-
sam auf Zahlungsfristen wegen eines Uebereinkommens aus Aus-
folgung von Wechselaccepten statt der Baarzahlung berufen, wenn
das Uebereinkommen nicht alsbald vollzogen worden ist, 117.
Hat der Empfänger beim Kaufe einer Quantität vertretbarer Sachen
das Recht, wegen schlechter Beschaffenheit der Waare dem Ver-
käufer, indem er die Waare behält und weiter darüber verfügt,
einen von sachverständigen ermittelten Abzug wegen Minder-
werths zu machen? — Begriff der Refactie, 119.
Bei einer Weinbestellung in größerem Maße, bei welcher der Ver-
käufer die Fässer zu stellen hat, ist nicht gerade das bei der Be-
stellung vorhergesehene Maß zu liefern und anzunehmen, sondern
auch die Lieferung eines entsprechend mehr oder weniger betra-
genden Quantums, je nachdem es der Maßgehalt der dem Ver-
käufer zur Verfügung stehenden Fässer bedingt, als ordnungs-
mäßige Vertragserfüllung zu betrachten, 125.
Der aus einem Kaufgeschäfte klagende Verkäufer muß die der Ge-
genstand des Geschäfts bildenden Maaren genau specificiren, 288.
Handel über einen Restvorrath im ungefähren Betrage von 50 Ctr., 289.
Klage auf anderweite Lieferung unter Ablehnung der probewidrigen
Lieferung, wenn die Probe verloren gegangen ist, 294.
Verpflichtung des Käufers zur sofortigen Untersuchung der Waare
und sofortigen Erklärung, auch wenn der Verkäufer sich zur
Zurücknahme der Waare für den Fall, daß sie dem Käufer nicht
gefalle, bereit erklärt hat, 300.

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