Full text: Volume (Bd. 21 (1871))

508
Art des
H.-G.-B.
357.
357.
!
360.
362.
382.
!
391 u. 415.1
395. !

Quellenregister.
Inhalt der Erörterungen und Nachtveisung der Seitenzahlen.

oder die Gewährung einer den Umständen angemessenen Frist
zur Nachholung des Versäumten unterblieben ist, 186.
Die Lieferung ist im Sinne des Art. 357 zu einer festbestimmten
Zeit auch dann als bedungen zu betrachten, wenn dieselbe „genau
Anfangs einer bestimmten Woche" festgesetzt ist, 189.
a) Bei Lieferungen, welche an einem bestimmten Tage erfolgen
sollen, kann die von dem Verkäufer nicht zugehaltene Lieferfrist
von dem Käufer einseitig nicht mit der Wirkung bestimmt wer-
den, daß für den behufs Schadenersatzes zu berechnenden Preis-
unterschied nicht der ursprüngliche, sondern der vom Käufer aus-
gesprochene Liefertermin maßgebend werden soll, d) In dem
Stillschweigen des Verkäufers auf den bezüglichen, die Lieferfrist
erstreckenden Antrag ist die Zustimmung des Verkäufers nicht
gegeben, 192.
a) Durch Geschäfte, welche der Commissionär mit Dritten schließt,
wird er allein berechtigt und verpflichtet, d) Für ihn aus einem
Verkaufs-, Commissionsgeschäfte hinterlegte Geldbeträge sind daher
dem Arrest-, (Verbots-)Anspruche Dritter ebenso wie andere Ver-
mögensstücke des Commissionärs Preis gegeben, 194.
Wenn der Commissionär in Folge erhaltenen Auftrages Werth-
papiere für Rechnung des Committenten kauft, und inzwischen
in Depot nimmt, nebenbei aber von dem Committenten andere
Werthpapiere als Zuschuß zu mehrerer Deckung der vom Com-
missionär geleisteten Vorschüsse eingesendet wurden, so beziehen
sich die später von dem Committenten ausgehenden, das Depot
betreffenden Verkaufsaufträge nicht auch auf den erwähnten Zu-
schuß, 197.
Das dem Spediteur eingeräumte Pfandrecht steht ihm nicht wegen
aller aus laufender Rechnung in Speditionsgeschäften entsprin-
genden, sondern nur jener Forderungen willen zu, welche mit
dem bezüglichen Frachtgute selbst verbunden sind, 202.
Die von Seite des Verkäufers an den Käufer geschehene Ueber-
sendung des Frachtbriefes allein ist der Uebergabe der Waare
nicht gleich zu achten, 204.
Der im Art. 395 bezeichnet, die Haftung des Frächters aufhebende
Beweis ist nicht erbracht, wenn vorliegt, daß der Verlust der
Waare durch ein Ereigniß (z. B. Feuer) entstanden ist, das sich
zwar nicht unterdrücken ließ, dem aber durch rechtzeitige Maß-
regeln (wie Hintanhaltung feuergefährlicher Vorgänge) hätte vor-
gebeugt werden können, 207.

Druck von Leopold & Bär in Leipzig.

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer