Full text: Volume (Bd. 23 (1871))

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Literarische Umschau.

torischen Behandlung von Anfang an gehegt nnd bewahrt werden
konnte, und ungeachtet der hier und da geübten Befugniß, eine kritische
Bemerkung einfließen zu lassen, das Ziel, die Geltung und das An-
sehen des Bundesgesetzes zu unterstützen, festgehalten worden ist.
Wenn außer den vorerwähnten unmittelbaren Materialien des
Gesetzes andere Hülfsmittel benutzt wurden, so legte doch der Zweck der
vorliegenden kommentarischen Arbeit auch in dieser Beziehung mit Fug
einige Beschränkung auf. Es schien ungeeignet den Apparat durch um-
fängliche Citate aus der früheren Gesetzgebung und Literatur anzu-
schwellen, und genügend, nur diejenigen Anhaltspuncte darzubieten ver-
mittelst deren die nöthigen Nachweise in der einen oder der anderen
Richtung leicht gesunden werden können.
Die vor dem Bundesgesetze gelegene Legislation ist in den unten
überall citirten Motiven des Entwurfs von 1857, sowie aus den Pa-
rallelstellen, welche das eben wohl vielfach citirte Werk von Mandry
aufzählt, sehr vollständig angeführt.
Was die Literatur anlangt, so sind in der Regel nur die neuesten
Werke von Mandry und Klostermann citirt worden, weil aus dem
reichen Material, namentlich des ersteren, die Hinweise auf ältere Dar-
stellungen zu entnehmen sind.
Für die Benutzung der vorliegenden Erläuterungen mag noch
Folgendes bemerkt werden:
1. Unter dem mehrfach citirten Entwurf von 1857 ist der 1857
nach der Vorrede unter dem Namen der Herren Dr. Heydemann,
Hinschius und vr. Rönne als Manuscript durch den Druck veröffent-
lichte Entwurf eines Gesetzes für Deutschland zum Schutze des Eigen-
thums von Werken der Wissenschaft und der Kunst gegen Nachdruck
und Nachbildung nebst Motiven gemeint. Siehe über dieses für das
jetzige Bundesgefetz besonders wichtige, geradezu als Grundlage seines
Entwurfs behandelte Werk Mandry, S. 20.
2. Wo ein Citat nur lautet: Mot.: S., bezieht sich dasselbe auf
die oben berührten Motive der Regierungsvorlage, Nr. 7 der Druck-
sachen des Reichstages von 1870.
3. Der Bericht der Reichstagscommission, Nr. 139 derselben
Drucksachen.
4. Unter „Sten: Ber:" sind die offiziellen stenographischen Be-
richte des Reichstages, Sitzungsperiode von 1870, zu verstehen.
wird citirt: „Kommiss.-Bericht."
5. Das mehrfach citirte „bair. Gef." ist das königl. bairische Ge-
setz vom 28. Juni 1865.
6. Unter Angabe blos des Namens der Verfaffer find vielfach
benutzt:

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