Full text: Archiv für Theorie und Praxis des allgemeinen deutschen Handelsrechts (Bd. 18 (1870))

Königreich Bayern. Art. 273 u. folgende d. H.-G.-B.s. 445
Vergl. Hag. Nürnbergs 5. Febr. 1863, 12. Sept. 1864,
1. Juni 1866 (Zeitschrift für Gesetzgebung und Rechts-
pflege, X, S. 194; XI, S. 141; XIII, S. 209).
Goldschmidt, I, S. 377, Nr. 20, S. 379. 389.
Nürnberger Protoc., S. 1261. 1269. 1256. 1281. '1427
und 4509.
Hahn ad Art. 10, § 9.
Busch, Archiv, X, S. 221. 223.
Einer der Verkäufer, der die Locomobile betrieb, ist zudem
Schmied; er macht als solcher gewerbemäßig Einkäufe von Eisen rc.
zur Weiterveräußerung und ist daher ebenfalls Kaufmann nach
Art. 4 und 271, Ziffer 1 des H.-G.-B.s.
Vergl. Hag. Nürnberg, 2. Nov. 1864, 1. Sept. 1865,
24. October 1866, Zeitschrift eit. XII, S. 38. 129;
XIII, S. 219.
Busch, V, S. 237 — 244.
Goldschmidt, S. 379 rc., 398.
Hahn ad Art. 10.
Bayer. Justizministerialverordnung vom 15. Febr. 1862,
Amtsblatt von 1862, S. 301.
Das Dreschen mit einer Locomobile ist ein Handelsge-
schäft, da eine Uebernahme beweglicher Sachen zur Bearbeitung
für Andere, wenn der Betrieb über den Umfang eines Handwerks
hinausgeht, nach Art. 272, Ziffer 1 als solches bezeichnet ist. Unter
Bearbeitung einer Sache nach dem gewöhnlichen hier entscheidenden
Sprachgebrauche ist aber nicht eine völlige Umwandlung, Ver-
nichtung rc. zu verstehen, sondern jede absichtlich hervorgebrachte
Veränderung der Form, jede bewirkte größere Brauchbarkeit zu
weiteren Zwecken z. B. die Reparatur von Dampfmaschinen rc.
Vergl. Hahn ad Art. 271, § 15; 272, § 3.
Hag. Nürnberg, 4. Februar 1867.
Das Gesetz wollte durch Nebeneinanderstellung der Ausdrücke
Verarbeitung und Bearbeitung alle möglichen Arten der Verän-
derung einer Sache im weitesten Umfange getroffen wissen.
Gewerbemäßig ist offenbar der Betrieb des Dreschgeschästes,
da der Eigenthümer der Locomobile nicht die Absicht haben kann,

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