Full text: Volume (Bd. 12 (1868))

Unter d. O.-A.-G. Lübeck vereinigte Staaten. Art. 343 flg. 435
Versteigerungen befugten Beamten verkauft werde, was jenseits nicht
geschehen sei. Der Art. 357 ändere hieran nichts. Inirnsroncio
xriorii)U8 bitten sie Abweisung der Klage retnsis exxensig.
Das Handelsgericht erkennt unter dem 3. October 1866:
Da die Beklagten, hinsichtlich des mit der Klage vorgelegten Ge-
schäftes, von dem Kläger nicht in Verzug gesetzt erscheinen;
indem ausweise der notariellen Aufforderung nicht der Kläger,
sondern, sofern dieser zur Vertretung des Siegmund Schiff berechtigt
war, dieser, Siegmund Schiff, ein Contract mit welchem gar nicht
behauptet ist, die stattgefundene Aufforderung erlassen hat, woran
auch bei der klaren Unterschrift der Nota der Umstand nichts ändert,
daß der Notar sagt, er habe auf Requisition des C. D. Ramm ge-
handelt , da dieser ja jedenfalls in der Sache aufgetreten ist und es
sich nur fragt, in welcher Eigenschaft,
bei welcher Sachlage es darauf nicht ankommt, ob die Oblation
hinsichtlich der Stücke eine genügende gewesen, indem, wenn auch ein
reales Offeriren derselben nicht immer erforderlich ist, so doch stets
ein demselben gleich zu achtendes sonstiges Erfüllungserbieten und
in der unbestrittenermaßen damals schwierigen Lage des Klägers ein
mündliches Offeriren der 10,000 Fl. abseiten desselben für eine
genügende Offerte nicht würde erachtet werden können, zumal nach
der soweit nicht bestrittenen beklagtischen Geschichtserzählung die Bekl.
in dem Laufe der Unterhandlungen zuletzt effective Lieferung der
Stücke, wozu sie unzweifelhaft berechtigt waren, verlangt hatten,
wie denn auch weiter darauf nicht eingegangen zu werden braucht,
daß für eine effective Lieferung die Börse nicht der Platz war, wenn
selbst die Zeit unter Umständen für eine unpassende nicht sollte er-
achtet werden müssen,
da endlich auch die unbestimmte und allgemeine Antwort der
Bekl. vom Kläger dämals wie jetzt als eine Ablehnung der behaup-
teten Oblation aufgefaßt und geltend gemacht worden,
daß Kläger unter Verurtheilung in die Kosten dieses Rechts-
streites mit der angestellten Klage abzuweisen.
Auf klägerische Appellation das Ober-Gericht am 25. Jan. 1867:
Da der Umstand, daß zufolge Anl. 2 die Nota, in Gemäßheit
deren der vom Kläger requirirte Notar die Beklagten zur Bezahlung
des Kaufpreises der offerirten Papiere aufforderte, die Weisung ent-
28*

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