Full text: Volume (Bd. 4 (1864))

338 Fortl. Zusammenstellung der handelsr. Entscheidungen u. Präjudicien,
von einem Andern mit seinem Willen und Wissen
geschrieben worden sei, so kann Beklagter kein Exemplar
jener seiner lithographirten Unterschrift diffitiren.
Art. 347.
IX. Zusatz. Die Bestimmungen der Art. 347. 348.
349 beziehen sich nur auf die mangelnde Quali-
tät, nicht aber auf die mangelnde Quantität der
Waare.
Factura und Rechnung als Beweismittel.
Erkennt, des Stadtgerichts zu Berlin vom 8. Septbr.
1863, und des Kammergerichts zu Berlin vom
13. Febr. 1864 (Busch, Archiv, Bd. III, S. 236, wo die
Gründe vollständig abgedruckt sind). Siehe auch Bd. III,
S. 376.
X. Zusatz. Der Art. 347 findet keine Anwendung,
wenn der Käufer die Waare vor dem Abschluß des
Geschäfts, gleichviel, ob er an dessen Orte wohnt
oder nicht, gesehen hat. Der Art. 347 setzt eine
Bestellung von auswärts her (Abschluß inter
nbsentes) voraus.
Erkennt, des Stadt- und Kreisgerichts zu Danzig
(Busch, Archiv, Bd. III, S. 307). Bergl. auch Bd. II,
S. 397; Bd. III, S. 298. 311.

Art. 354.
I. Zusatz. Natur und Begründung des Verzuges in
den Fällen des Art. 354—359 H.-G.-B. Real-,
Verbal-Oblation.
Erkennt, des Kreisgerichts zu Burg vom 3. Mai 1864
(Busch, Archiv, Bd. III, S. 325, wo die Gründe vollstän-
dig abgedruckt sind).

Art. 368.
I. Zusatz. Erwirkt der Machtgeber, dessen Bevoll-
mächtigter auf Grund des erhaltenen Auftrages

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