Full text: Archiv für Freunde der Philosophie des Rechts und der positiven Jurisprudenz (Bd. 1, St. 1 (1805))

— tzr —
solche Anstalten zu treffen, wodurch der Ver-
schwender verhindert wird, fernerhin einen
Aufwand zu machen, der mit seiner Einnahme
in keinem Verhältnisse steht. Die rechtliche
Befugniss des Staats sieht der Verf. darin,
weil jener verpflichtet sey, seine Armen zu er-
nähren. Die Vorschläge, welche Hr. H. des-
halb macht, um die Verschwendung im Staate
zu verhüten, zeigen häufig eben so wenig von
richtiger Einsicht in dieser Sache; als die Be-
hauptungen des Verf., dass der Verschwender
ein über alle Einwendungen erhabener Zeuge
sey, dass er Procurator werden, und selber
unter gewissen Bedingungen ein Testament
machen könne, seine Kenntniss in Ansehung
der Auslegung der Gesetze beurkunden möch-
ten. Denn wider Gesetze, welche in diesen
Stücken aufs klarste und deutlichste das Ge-
gentheil verordnen, auf solche Art raisonniren
zu wollen, ist doch zu arg, und kann nichts
anders zur Folge haben, als alle positiv ge-
setzlichen Bestimmungen in Willkühr zu ver-
wandeln»

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