Full text: Archiv für Freunde der Philosophie des Rechts und der positiven Jurisprudenz (Bd. 1, St. 1 (1805))

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wenn wir bey einem so fruchtbaten Werbe*'
wie Hrn. 8. Schrift* ausser dieser nackten
Skitze seines Inhalts, ein näheres Detail dei
einzelnen Abschnitte unsern Lesern geben
Wollten. Man muss das Werk durchaus sel-
ber studiren. Kein vorurtheilsfreyer Leser
wird dasselbe gewiss, ohne den grössten Nu-
tzen daraus geschöpft zu haben, aus der Hand
legen. Dass sich übrigens in Hrn. S. Schrift
hin und wieder nicht Ideen und Behauptungen
finden sollten, in Hinsicht deren andre KeChts-
gelehrte mit dem Verf. nicht übereinstimmend
denken werden, dies ist bey einem menschli-
chen Werke nicht anders als nothwendig.
S. z. B. hält sich selber Ree. überzeugt, dass
der Verf. im ersten Abschnitte durch seine Be-
hauptung, nur Usucapion und Interdicte sey-
en die Wirkungen des Besitzes, diese Lehr»
viel zu eingeschränkt dargestellt habe. jEben
so möchte Rec. dem Verf. darin nicht beystim-
xnen, wenn er im zweyten Abschnitte den Satz
zu vertheidigen sucht, dass es keine singu-
läre Erwerbarten des Besitzes gebe, oder daäs
man den Besitz negativer Servituten schoa
durch ein blosses Nichtthun von Seiten des
Herrn des dienenden Gutes erlangen könne*
wie der Verf. im fünften Abschnitte annimmt.
Doch schon andre Beurtheiler dieses Werkes
haben sich über diese und manche andre Be- -
bauptungen des Verf. zu umständlich geäussert*

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