Full text: Archiv für Freunde der Philosophie des Rechts und der positiven Jurisprudenz (Bd. 1, St. 1 (1805))

st end er, bei ff er vnd v r sacher straf f
halber, beist es deshalb zu Ende de Gese-
tzes, von welcher hand obbestimbter
iimssen der entleiht nit tödlich ver-
letzt worden ist, sollen die vr-
1 heiler hei den rech tverstendigen
radts pflegen, mit eröffnung aller
vmbstände vnd gelegenheit solcher
Sachen, sovil sie erfaren künden,
wann in n solchen feilen’nach e r -
messi gung mancherley vmstende v n -
der schiedlich zu vrtheilen ist.
In Rücksicht des zweyten Falles, da der
Getödtele von mehreren Personen abso-
lut tödliche Wunden empfangen hat, verord-
net der Gesetzgeber, dass, wenn es nicht kann
erwiesen weiden, „von welcher son-
derlichen handt und thatt” der
Verletzte gestorben sey, alsdann alle, welche
tödlich verletzt haben, mit der ordentlichen
Strafe des Todschlags bestraft werden sollen.
Was Ka r 1 im Art. 143. der P. G. O. durch
diesen von ihm gemachten Unterschied, und
vorzüglich durch die Worte: „vnnd man kündt
nit beweisslich machen, von welcher son-
derlichen handt und thatt er gestorben
wer,” habe bezeichnen wollen, darüber
herrscht unter unsern grössten und Scharfsin-
ns®^11 .Kriminalisten nicht nur eine sehr ver-
schiedene, sondern seihst die entgegengesetzt

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