Full text: Volume (Bd. 1, St. 1 (1805))

j.en das Ende des Dorfes lag, von dem Bauet
auch nicht, gesehen, und letzterer mit-
um so weniger von dem Hirten zur Hülfe
3 t-! ufen werden konnte. Dieser vollendet sei-
-.eü Diebstahl glücklich, und kehrt mit seinem
artenden Begleiter in ihren Wohnort zurück,
' t;iie letzteren irgend eirtjfctt I heil von dem ge~
s ;.>L’nen Gute anzubieten; auch hatte dieser
'.ve dem Verbrecher nicht das geringste ver-
i’i-
Jetzt entsteht die Frage, aus welchem Ge-
? v'Ltspunkte das Betragen des Bauers bey je-
r t.w Diebstahl zu betrachten, um hiernach für
, h.mi den Grad der Bestrafung bestimmen zu
*• vM'Wi. Dass der Begleiter nicht als intel-
• « * i (teilet Urheber angesehn werden
^ nue , dies liegt klar am Tage; denn ersuch-
et weder durch Antrag, noch durch Rath, we-
t*t-r durch Befehl, noch durch Drohungt », den.
Willen des Hirten zur Ausführung des Dieb-
e*shls zu bestimmen. Dieser hatte sich viel-
t/iehr schon zu dem Verbrechen entschlossen,
, h jener Wissenschaft davon erlangte. Als
T, e g ü n s t i g e r des Verbrechens kann er
gleichfalls nicht bestraft werden, indem hier
j^eine durch Handlungen bewiesene Theilnah-
i,iti für den Verbrecher oder für die That nach
•v «1 lbrac'b tem Verbrechen statt fand. Es
bliebe jetzt nun nach jener Theorie nichts wei--
\i t übrig, als wie ihn allenfalls für einen Ge-
holfen bey 'dem Verbrecher aukzugeben, und
(CS fragte sidh nur noch, welche Art von Bey-
lüilfe hier statt finde? Keine andre, als ein
»oncursus negativus, werden Manche vielleicht
antworten. Dies scheint auf dem ersten An-

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