Full text: Volume (Bd. 1, St. 1 (1805))

lOi

sigen gesetzlichen Bestimmungen streite. Im
§. igo. sucht der Yerf. darzuthun , dass £9 wi-
derrechtlich sey, wenn viele Kriminalisten
alsdann die Strafe des Gefangnen und des Ge-
fangen wnrters geschärft wissen wollen, wenn
ersierer nach wiedererlangter Freyheit neue
Verbrechen begangen hat. — §. ißi — 137.
von der einfachen und cjualificirten
rechtswidrigen Seihst hülfe oder
d e m Duell. Dass der Yerf. den Zwevkampf
au dieser Stelle, und nicht, wie häufig andre
Kriminalisten gelhan haben, bey der Lehre
vom Todschlag abgehandelt hat, dies hat ganz
den Beyfall des Rec. §.\QQ — 192. von V er-
letzung der Urphede. 4) Von den Ver-
brechen gegen die ausübende Gewalt.
S. 193—195. vom Tumult und Aufruhr.
Der Yerf. analisirt den Begriff von diesem
Verbrechen recht gut; im übrigen wird das-
selbe zu kurz abgehandelt.
Das zweyte Büch, mit dem der zwey-
te Band des Werkes selber beginnt, handelt
von den Privatbrechen. [Rec. muss hie-
bey vorläufig erinnern, dass dieser zweyte
. Band ihm einen entschiedenen Vorzug vor dem
ganzen ersten zu haben scheint. Die Mate-
rien sind ausführlicher und mit mehr Fleis§
ausgenrheitet, die Literatur ist weit völlstän.
diger, die Schreibart besser, und in einem ru-
higem Tone abgefasst, als hin und wieder im

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer