Full text: Archiv für die Rechtsgelahrtheit in dem Großherzogthum Mecklenburg (Bd. 2 (1804))

( 73 )
Bürger genommen, und also eigentlich
überflüssig seyn sollte, ist schon nach der Regel
nicht anzunehmen, wenn das Wort, Stadt-
einwohner, noch etwas anders bedeuten kann,
ja etwas anders bedeuten muß. Und das ist
hier der Fall. Der Incolat begreift eigentlich,
wie schon angeführt, bloö das Recht der bis
jetzt in der Stadt wohnenden Leute gegen Aus-
wärtige, folglich nicht gegen Altgesellen, be-
weibte Gesellen, sich daselbst niedergelassene
Rcntenirer, und welche sich als Beysassen,
Kleinbürger, Schutzverwandte, Vorstädter
rc. rc. daselbst aufhalten, in sich, und solcher-
gestalt ist schon hieraus zu erkennen, daß der
Beysaß, und Stadteinwohner, nicht
überflüssig und umsonst gesetzt ist, vielmehr
daß, unter Bürger, diejenigen verstanden werden
müssen, welche das volle Bürgerrecht, unter
den Stadteinwohnern aber, welche nur das
kleine Bürgerrecht, Beysassenrecht rc. rc-
erhalten haben. Diese Erklärung muß' um
so mehr im gegenwärtigen Falle stakt finden,
als einestheils
z) schon nach gemeinem Rechte diese Disiinctkon
der Stadtleuke vorhanden und gewöhnlich ist,
de

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