Full text: Archiv für die Rechtsgelahrtheit in dem Großherzogthum Mecklenburg (Bd. 2 (1804))

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Veränderungen und eines anderweitigen Verkaufs
des Hauses aus.
Beyde, sowohl der Beklagte, Steuereinnehmer
Röhl modo fceffen Erben, so wie der Käufer, Klo-
sterhauptmann von Raven, berufen sich auf die völlige
Rechtögültigkeit des Verkaufs, indem der angezo-
gene §. des Stadtreglements sowohl, als das Lübfche
Recht, blos den Verkauf an Fremde und Aushei-
mische untersagten, michin auf denKlosierhaupkmann
von Raven, als diesjährigen Stadteinwohner nicht
anwendlich seyn könnten; zumal da der folgende
171 §. des Stadtreglements allen Abtrieb der
Bürger gegen die sonstigen Stadteinwohner aufhöbe.
Ueberdem sey der von Raven auch seit langer Zeit
mit mehreren Häusern und zu Stadtrecht liegenden
Grundstücken angesessen.
In der Folge sucht der Kläger zwar auszuführen,
daß der von Raven als Eximirter ein Fremder sey,
da er nur auf der Amts- oder Klosterfreyheit mit
Hausern

*) Sternb.Stadtr. >.c. tz. 171. DaSNaherkanfsrecht
unter den Bürgern und Stadtcinwohncrn selbst
aber, soll wegen des daraus entstandenen vielen
Zwistes und der Geldspildcrnden Processe gan-Iich
aufgehoben seyn rc. rc.

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