Full text: Volume (Bd. 2 (1804))

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Handlung dem den Untergerichten vorgeschriebenen
summarischen Verfahren nicht gemaö ist, auch sich
in den folgenden beyden Instanzen nunmehr ergeben
hat, daß alles das, was Beklagter zu den Akten
anzuzeigen intendirk haben mag, auf das Unheil
keinen wesentlichen Einstuß gehabt haben würde-
Das vierte Gravamen beruhet in so ferne aus
einer richtigen Voraussetzung, daß die Maacksche
Ehefrau, als testis inpropria caussa, nicht |a(tC
zugelassen werden sollen: und dies kann gewisser-
maaffen auch wohl von derem Ehemann gesagt wer-
den , da dieser die etwanigen größer» fructus des
Ackers entbehrt hat. Allein Beklagter kann dieS
nicht für gravirend achten, da derselbe den zur
Abhörung dieser Zeugen anberahmten Termin vor
sich gehen lassen, und in demselben, obwohl er mit
feinem Sachwalde gegenwärtig gewesen, nichts
weiter erinnert hat, als daß er durch den übergebenen
schriftlichen Antrag sich seine Einreden gegen die
Zeugen reservirte, deren Befragung auf einige
interrogatoria er vielmehr selbst verlangte. Ieht
wird er also, der mit seiner Genehmigung erfolgten
eidlichen Abhörung dieser Zeugen, diejenige Wirkung
vergeblich bestreiten, welche sie rechtlich haben kann.
Den ersten Zeugen trist ohnehin der Votwurf überall
nicht,

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