Full text: Archiv für die Rechtsgelahrtheit in dem Großherzogthum Mecklenburg (Bd. 2 (1804))

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wenn durch Erbfälle, Heirathen oder sonsten ge-
bührlicher Weise Stadtgüter anBauersleute kommen,
0

versprechen, von Jhro Herzog!. Durch!, die gnädigste
Einwilligung, bey nachzusuchender Confirmativa
dieses Vergleichs, unterkhanigst zu erbitten, daß zur
Tilgung der gemeinen Stadt-Schulden, welche sich
jetzt auf r i^o Rthlr. belaufen, von dem, in der,
der Stadt abgetretenen, Holzung, sich findenden
abgängigen Holze, besonders von dem, so auf den
Remcln und den Acker-Stücken stehet, oder wo cS
sonst am füglichstcn und wirthschaftlichstcn entbehret
werden könne, eine dem vorgcdachten Schuldcn-
Quantv proportionirli'che Parthcy zur Fällung und
ohne für dieConcession zur Absiöffung etwas zu er-
leben, angewiesen werde.
XIX.
Zum Neunzehnten. Vom Schlus dieses
Vergleichs an wird kein Geld zur Zeit, wenn Mast
in der, der Stadt zugecignetcn Hölzung ist, aus
keinem Grunde, an das Herzog!. Amt, aus der
Stadt erleget. Dahingegen sollen von allen bishe-
rigen Bürger-Hausern und Aeckern; mit Einschlies-
' sung derjenigen Aecker, welche Inhalts dieses
Vergleichs zu Bürger - Recht kommen, die an das
Herzog!. Amt bis hieher bezahlte Pachte, fernerhin
ungekürzt entrichtet werden. Es wäre dann, daß,
gegen

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