Full text: Archiv für die Rechtsgelahrtheit in dem Großherzogthum Mecklenburg (Bd. 2 (1804))

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die Güter der Bauern, ohne ihrer Obrigkeit Vor-
wißen von einander gerissen, oder zertheilt werden
sollen:

rung des einen oder anderen Stadt - Einwohners
ungeachtet, die ungcstöhr.'e Freyheit, den Herzogs.
Acker alsdcnn, nach Gutdünken, in Schlagen zu
legen, oder sonsten zu gebrauchen, und ist dasselbe
nicht schuldig, wenn solche in dem Weide-Schlag
liegende Privat-Stücke von dem Jnnehabcr besäet
sey» mögtcn, dieselbe für die Hütung zu bewahren,
sondern der Jnnehabcr mul;, in solchem Fall, für
die Befriedigung seines Ackers selbst sorgen. Wenn
dagegen andere Eigcnthümcr ihrcGrund Stücke zwar
Umtauschen wollen, aber mit dem Amt über die
Vertauschung selbst sich nicht vergleichen könnten; so
soll, durch eine bey der Herzog!. Negierung ge.
meinschaftlich auszubittcnde Commission, solche
Umtauschung reguliret werden: da sich dann beyde
Lhcile gefallen lassen, was und wie diese Commis-
sion die Umtauschung rcguliren wird.
xn.
Zum Zwölften. So viel die Abtrift und
die Weide betrift, welche der Herzog!. Domanial-
Hof- Ruten, auf dem, diesseits Lübz, nach den
Dörfern Werder und Lotteran hin, befindlichen
Ctadtfcldc bishero gehabt hat: So hören solche
Johannis 1760. gänzlich auf.
Nicht

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