Full text: Archiv für die Rechtsgelahrtheit in dem Großherzogthum Mecklenburg (Bd. 2 (1804))

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diclo zu erfordern und schlechterdings so viele Tage;
als das Mandatum benennen würde ante terminum
zu übergeben, damit sie noch tempeftive dem Kläger
communiciret werden könne, wie denn in der ersten
Gerichts-Verordnung auf Klagers procinctum ein
Vorbescheid anzuseßen, da partes selbst erscheinen
wüsten.
4) Alle Vorbescheide waren lnb fuiaü praefu»
dicio und bey gerichtlich erachteter Nothwendigkeit
persönlicher Sistirung, daneben bei Geld-Strafe
anzusetzen, wie sehr weislich verordnet:
Güstrowsche Canzley - Ordnung part. 2. Tit-
Xl. §. 5.
wogegen die resolutio ad Arsvsmen Indicia!. 4. also
zu limitiren seyn möchte, daß wenigstens dieses des
ludicis Gewissen überlassen bliebe und nach deutlich
lautender Citation eine Parthey hierüber nicht weiter
mtheilen, sondern lediglich Parition erweisen solle.
5) Gleich Anfangs pro arbitrio judicis einen
Vorbescheid anzuseßen, ist unvermeidlich, damit
die Güte versucht, partes bedeutet,'die Sache kurz
doch gründlich ohne grosse Satz-Schriften erörtert ,
und der Ptoees in subftantialibus ferner am füglich»
sten dirigirek werden könne. Nur müste ludicia
srey stehen erst gute recefluin partes mündlich extra
pr«-

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