Full text: Volume (Bd. 2 (1804))

C 346 )
ihrer Verhältnisse, nicht aber in äusseren Zufällig-
keiten, zu suchen ist.
, Ist eö nun ungezweifelk, daß rescripta 60
emendando zu erkennen, einen höheren, gewisser«
maassen 7lufsicht führenden Richter vorauSseHi, ist
eS ferner ungezweifelk, daß coordinirte Gerichte,
dergleichen das Hofgerichk und die Justiz-Canzleien
find, der Natur der Sache nach solche Verfügun-
gen nicht erlassen können, sind endlich die Granzen
der Befugnisse des H. G. gegen die I. C. bei Ap-
pellationen so genau bestimmt, daß das erster« auch
nicht den kleinsten Schritt über die festgesetzten Be-
stimmungen hinausgehen kann, so folgt, daß daS
H. G. um des willen keine rescripta de emendando
erlassen darf, weil eS ihm an aller innern Macht-
vollkommenheit fehlt, mit nichten aber der Grund
jn den Curialien zu suchen ist. Denn über diese
äussern Verhältnisse würde eben so gut weg zu kom-
men seyn, wie dies bei Einforderung der Akten
der Fall ist.
v. Nettelbladt.

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