Full text: Archiv für die Rechtsgelahrtheit in dem Großherzogthum Mecklenburg (Bd. 2 (1804))

( «6 )
ste ihn nicht gebrauchen können; daß er also nicht
das geringste Recht an den Acker gehabt, weil er
dagegen andere Grundstücke erhalten;
c) Daß Rocksin zwar von ihm den Acker kaufen
wollen, aber er denselben an seine Schwester gewie-
sen , und den Acker an Rocksin nicht verkauft habe,
weder für sich selbst, noch aus Auftrag von seiner
Schwester;
6) Daß der Bürgermeister Chrisioffers ihn und
seinen Schwager zur Vorweisung der Ackerbriefe zu
sich federn lassen, daß Rocksin auch dahin gekom-
men, wie sie bey demselben gewesen, daß Rocksin
sich des Ackerbriefes bemächtiget, ihn in die Tasche
gesteckt, und gesagt: So! nun sollt ihr mir wohl
Nachkommen;
e) Daß er den Ackerbrief nickt wieder heraus
geben wollen: und sein Schwager endlich 42 Rthl.
und erliche Schillinge annehmen müssen, weil Rocksin
erkläret, wenn er dicö nicht annehme, bekomme er
gar nichts.
Dies wird auch im Wesentlichen von dem Ein-
lieger Maack bestärkt, und dessen Ehefrau, die
eigentliche Eigenthümerin des Ackers , versichert,
daß sie alleinige Eigenthümerin des Ackers gewesen,
und diesen Handel niemals genehmiget habe.
Vor

Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer