Full text: Archiv für die Rechtsgelahrtheit in dem Großherzogthum Mecklenburg (Bd. 2 (1804))

( *4 )
daß Beklagter auch den Brief zu lesen verlangt,
und ihn mit den Worten in seine Tasche gesteckt:
So! nun sollt ihr mir wohl Nachkommen.
Daß der dadurch in Furcht und Schrecken gesetzte
Einlieger Maack endlich die ihm wider seinen Willen
aufgedrungenen 42 Rkhlr. und einige Schilling zu
sich gesteckt, und, weil er Processe gescheuet, diese
eigentlich nicht ihn, sondern seine Frau, betreffende
Sache auf sich beruhen lassen ; daß aber die verehe-
lichte Maacken jetzt dem Klager, als nächsten Ver-
wandten des ehemaligen Besitzers, ihr Recht über-
lassen, und er also aus diesem ihm übertragenen
Rechte den Acker qu. mit dessen Nutzungen von Zeit
der eigenmächtigen Entreiffung in Anspruch nehme.
Er bringt zugleich einNotariat-Document bcy, nach
welchem die Maacksche Ehefrau mit Zustimmung
ihres Mannes declarirt hat, daß sie ihm ihr Recht
käuflich überlassen, und das Handgeld erhalten
habe.
Beklagter erklärt diese Klage für gänzlich unge-
gründet, indem er den Acker nicht von Maacken,
sondern von Joachim Schwager erkauft, und er, da
er mit Schwägern bey dem Bürgermeister Christof-
ferö eins geworden , das Geld nachhin in feinem
Hause ausgezahlt habe, welches Schwager noch in
Ge«

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