Full text: Volume (Bd. 2 (1804))

C 243 . )

ausbacket, stuffenweife am Gelbe, und wenn keine
Besserung erfolget, mit Untersagung feiner Profes-
sion zu bestrafen.
§. 14.
Den Schlächtern wird vom Herzog!. Stadkr
gericht monatlich eine gewisse Taxe, nach welcher sie
daö Fleifch vom geschlachteten Vieh verkaufen sollen,
vorgeschrieben, und öffentlich bekannt gemacht;
wobey jedoch in billige Erwägung zu nehmen ist,
ob das Vieh in der Weide oder mit Korn feist ge-
macht ist, und ob das Korn im hohen oder nieder»
Preise sey? Diejenigen Schlachter, welche solchen
festgesetzten Verkaufspreis überschreiten, oder unge-
sundes Vieh zum Verkauf schlachten, sind vom
Herzog!. Stadtgericht, dem Befinden nach amGelde,
oder wohl gar mit Untersagung ihres Profesfions-
betriebeS zu bestrafen.
H. 15«
Verbleibet es bey dem der Stadt Gadebusch
verliehenen Lübschen Recht, und hat sich das Her-
zog!. Stadtgericht in vorkommenden Fällen darnach,
in soferne nämlich dasselbe nach hiesiger Landesver-
fassung anwendlich werden karm, und in der Stadt
Gadebusch bisher in Anwendung gebracht und ge-
kommen ist, in seinen Erkenntnissen und Verfahren
M zu

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