Full text: Archiv für die Rechtsgelahrtheit in dem Großherzogthum Mecklenburg (Bd. 2 (1804))

( 2IZ )
mune etwas zu unternehmen und auszuführeu Wil-
lens siyn, oder gar seinen widerrechtlichen Vorsatz
schon auögeführet haben sollte, so haben sie davon
sofort beym Magistrat die Anzeige zu machen.
§. z r. Ihnen kommt daher auch die Aufsicht
über die Arbeitöleute zu, welche in Stadtgeschäften,
sie seyn, welcher Art sie wollen, Arbeiten verrichten
müssen; und wenn ihnen selbige ihre angefertigten
Rechnungen zur Unterschrift und Attestirung deren
Richtigkeit vorlegen, so müssen sie letztere vorher
genau untersuchen und prüfen, und beym Befund
der Unrichtigkeit die Anzeige davon zu Rathhause
wachen, auch ihr Erachten darüber abgeben, wie
hoch die Rechnung wohl zu behandeln sey.
§. 52. Sollte sich die von Kämmerei wegen
zu besorgende Arbeit in diesem oder jenem Fache über
5 Rthlr. belaufen, so verstehet es sich von selbst,
daß sie zu deren Verfertigung nicht eher ihre Zu-
stimmung geben, und solche veranstalten können,
als bis darüber mit dem ganzen Magistrat und dev
ganzen repräsentirenden Bürgerschaft Rücksprache
gehalten, und das Behufige zu Protokoll festgesetzt
»st- .
§. 53. Weiden sollen von jetzt an nicht anders,
als mit Vorwissen und Genehmigung des Magistrats,

an

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